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Paderborn: PaderSprinter meldet neue Fahrgastrekorde

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Immer mehr Menschen in Paderborn steigen auf den Bus um. Das Verkehrsunternehmen PaderSprinter verzeichnet deutlich mehr Fahrgäste als erwartet.

Der PaderSprinter in Paderborn (Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen) zieht eine positive Bilanz. Im Jahr 2025 nutzten täglich etwa 53.000 Menschen die Busse, um zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen zu kommen. Damit hat das Unternehmen neue Rekorde aufgestellt. Die Zahl der Fahrgäste ist seit der Einführung des neuen Netzes um etwa 2,5 Millionen Menschen gestiegen. Das ist ein Plus von 15 Prozent und liegt sogar über den eigenen Erwartungen des Unternehmens.

Der Grund für den Erfolg ist zum Teil ein großer Umbau des Fahrplans. Im März 2024 startete das sogenannte „Zukunftsnetz“. Es war der größte Wechsel seit 1996 und wurde jahrelang geplant. Dabei wurden Linien angepasst, neu verbunden oder ganz frisch eingeführt. Ziel war es, mehr Direktverbindungen zu schaffen und die Anschlüsse an den Regionalverkehr zu verbessern. Auch die Pünktlichkeit soll dadurch gestiegen sein. Besonders beliebt ist laut Unternehmen die Strecke zwischen der Innenstadt und der Universität über die Husener Straße.

Doch nicht nur der neue Fahrplan lockt die Leute in die Busse. Das Deutschlandticket, das es seit 2023 gibt, macht das Fahren attraktiver. Zudem sorgen die hohen Spritpreise dafür, dass mehr Menschen ihr Auto stehen lassen und stattdessen den Bus nehmen. Die Busse sind dadurch im Durchschnitt voller, was das System wirtschaftlicher macht.

Das Unternehmen bleibt jedoch nicht stehen. Geschäftsführer Oliver Eikenberg erklärte, dass man die Flotte derzeit auf Elektroantriebe umstellt. Für die Zukunft prüft der PaderSprinter zudem, ob automatisierte oder sogar völlig autonome Fahrzeuge das Angebot in der Stadt ergänzen können. Ob und wann solche Fahrzeuge auf den Straßen von Paderborn zu sehen sind, bleibt abzuwarten.

Quelle: Paderborn – zur Originalmeldung

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