Paderborn: Feuerwehr kämpft gegen Lkw-Brand und Waldbrand
In Paderborn (Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen) hatten die Retter einen extrem harten Arbeitstag. Innerhalb von nur 24 Stunden rückten die Teams insgesamt 17 Mal aus. Am schwersten war dabei ein brennender Lastkraftwagen. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen und verhindern, dass die Flammen auf andere Dinge übergriffen. Insgesamt gab es acht Brände, wobei manche Einsätze kleiner waren, wie etwa eine brennende Mülltonne.
Neben dem Feuer mussten die Retter oft technisch helfen. Einmal befreiten sie eine Person, die hinter einer verschlossenen Tür festsaß. In einem anderen Fall klemmte einem Kind der Fuß in einem Gitter. Ein Fehlalarm sorgte für kurzzeitigen Stress: Ein Handy löste automatisch einen Notruf (E-Call) aus, sodass die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall eilte. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass niemand eingeklemmt war. Zudem musste eine Ölspur von der Straße entfernt werden.
Auch außerhalb der Stadt war Hilfe nötig. In Helmighausen brannte der Wald. Schon am Morgen schickte Paderborn ein Tanklöschfahrzeug zur Unterstützung los. Am frühen Nachmittag kamen zwei weitere Löschfahrzeuge hinzu. Die Teams kämpften bis tief in die Nacht gegen die Flammen, bevor sie wieder zurück nach Paderborn fuhren.
Parallel dazu war der Rettungsdienst fast ununterbrochen im Einsatz. Die Sanitäter fuhren zu 50 Notfällen und erledigten 31 Krankentransporte.
Ob es bei den Bränden Brandstiftung gab oder technische Defekte die Ursache waren, wird nun geprüft. Die Ermittlungen dauern an.