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Ostdeutsche Verkehrsminister fordern mehr Geld für Schienen

Die Verkehrsminister aus Ostdeutschland haben sich in Gera getroffen. Sie wollen mehr Geld für moderne Züge und ein digitales Parkregister.

Die Verkehrsministerinnen und -minister der ostdeutschen Länder haben sich in Gera zusammengesetzt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Menschen in ihrer Region mobil bleiben. Die Politiker fordern nun, dass die speziellen Interessen Ostdeutschlands bei der Planung der Infrastruktur besser beachtet werden. Vor allem geht es dabei um mehr Geld für die Schiene.

Das Ziel ist, dass sowohl in den ländlichen Gebieten als auch in der Metropolregion Berlin-Brandenburg (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland) moderne und attraktive Angebote für den öffentlichen Verkehr entstehen. Nur so soll die Lebensqualität in diesen Regionen gesichert werden.

Neben den Zügen gibt es eine weitere konkrete Idee: Gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen soll ein nationales Parkregister geschaffen werden. Damit soll das Parken bürgerfreundlicher werden. In Zukunft sollen die Parkberechtigungen digital und effizient überprüft werden können, was den Kontrollaufwand vereinfacht.

Verkehrssenatorin Ute Bonde aus Berlin bewertete das Treffen als erfolgreich. Sie betonte, dass die Finanzierung der Schieneninfrastruktur gerade für Berlin als zentralen Verkehrsknotenpunkt extrem wichtig sei. Die Minister wollen mit diesen Forderungen ein Zeichen der Geschlossenheit senden.

Wie es nun konkret mit der Finanzierung weitergeht und wann das digitale Parkregister eingeführt wird, bleibt abzuwarten.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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