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Online-Vorträge zu Heizung und Sanierung für Privathaushalte

Copyright und Urheber siehe Fröhnd

Die Energieagentur Südwest startet eine kostenlose Informationsreihe für Bürger in den Landkreisen Lörrach und Waldshut. Im Fokus stehen das neue Gebäudemodernisierungsgesetz und Tipps zum Heizen.

Am Dienstag, den 15. September 2026, geht es los: Um 19 Uhr startet die erste kostenlose Online-Veranstaltung der Reihe „Dein Zuhause kann mehr“. In dem ersten Vortrag geht es um das Thema „Zukunftsfähiges Gebäude: Sanieren, Heizen und das neue Gebäudemodernisierungsgesetz“. Die Energieagentur Südwest berät dabei unabhängig als Klimaschutz-Kompetenzzentrum für die Landkreise Lörrach und Waldshut.

Nach dem Starttermin folgen jeden Monat weitere Online-Vorträge. Experten sprechen dann über Dämmung, Hitzeschutz, Wärmepumpen, Photovoltaik und welche Fördermittel es gibt. Die Vorträge dauern etwa 45 Minuten. Danach haben die Teilnehmer Zeit, ihre eigenen Fragen zu stellen. Zudem gibt es Infos zu weiteren Beratungsangeboten, die gemeinsam mit der Verbraucherzentrale laufen und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert werden.

Die Reihe richtet sich an alle Bewohner der Städte und Gemeinden in den Landkreisen Waldshut und Lörrach. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Die Berater der Agentur geben eine klare Empfehlung: Wer eine neue Heizung einbaut, sollte auf erneuerbare Energien setzen. Das liegt vor allem am neuen Gebäudemodernisierungsgesetz vom 10. Juli 2026. Fossiles Heizen wird laut aktuellen Studien des Fraunhofer IFAM immer teurer, weil die Netzentgelte für Gas steigen. Da sich immer mehr Leute an Wärmenetze anschließen oder Wärmepumpen nutzen, müssen die verbleibenden Gas-Nutzer vermutlich höhere Preise zahlen.

Wer aktuell noch eine funktionierende Gas- oder Ölheizung hat, muss diese laut Experten nicht sofort ausbauen. Man sollte die Zeit aber nutzen, um zu prüfen, ob im eigenen Wohngebiet ein Wärmenetz geplant ist. Falls nicht, sollte man schauen, ob das Haus bereit für eine Wärmepumpe ist und die nötigen Vorbereitungen ohne Zeitdruck treffen.

Weitere Termine nach Januar 2027 werden in Kürze bekannt gegeben. Die Themen sollen dabei an die Wünsche der Bürger angepasst werden. Wer eigene Themenvorschläge hat, kann diese an die Agentur schicken.

Quelle: Fröhnd – zur Originalmeldung

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