Oldenburg: Tausende besuchen das neue Stadtmuseum
Das Stadtmuseum in Oldenburg (Niedersachsen) ist nach einer langen Pause wieder offen. Mehr als fünf Jahre lang war das Haus geschlossen, doch seit Anfang Juni können die Besucher wieder hinein. Der Start ist geglückt: Insgesamt 20.630 Menschen haben das Museum bereits besucht.
Die Zahlen zeigen, dass die Neugier am Anfang am größten war. Allein im Juni kamen 9.704 Besucher. Im Juli waren es dann noch 7.237 und im August folgten weitere 3.689 Menschen. Dabei zählen nicht nur die Leute, die die Ausstellungen anschauen, sondern auch alle, die an Führungen teilnehmen oder einfach nur das Foyer nutzen.
Das Angebot ist jetzt breiter als früher. Es gibt eine neue Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt sowie Sonderausstellungen. Besonders wichtig ist laut Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann, dass Bereiche wie das Foyer und die Dachterrasse kostenlos und offen für alle sind. Zusammen mit dem Horst-Janssen-Museum gibt es dort auch ein neues Café.
Noch ist das Museum allerdings nicht komplett fertig. Die historischen Villen und die Museumsgärten sind derzeit noch gesperrt, weil sie saniert werden. Das bedeutet, dass das Haus momentan erst zur Hälfte genutzt werden kann. Die vollständige Öffnung inklusive der Gärten und Villen ist für Ende 2028 geplant.
In nächster Zeit gibt es weitere Gründe für einen Besuch. Am 12. September findet die Nacht der Museen statt. Außerdem gibt es kostenlose Museumstage und ein Programm mit verschiedenen Veranstaltungen.
Wer mehr über die Öffnungszeiten oder die Ausstellungen wissen möchte, findet alle Infos auf der Internetseite www.stadtmuseum-oldenburg.de.
Quelle: Oldenburg – zur Originalmeldung