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Oldenburg: Senioren und Studenten treffen sich zum Plaudern

Copyright und Urheber siehe Oldenburg

Das Projekt „Meet & Speak“ bringt ältere Menschen und internationale Studierende in Oldenburg zusammen, um gemeinsam Sprachen zu üben und Vorurteile abzubauen.

In Oldenburg (Niedersachsen) gibt es eine besondere Begegnung: Beim interkulturellen Sprachentreff „Meet & Speak“ setzen sich Senioren und Studierende aus aller Welt an einen Tisch. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem inForum, einer Bildungseinrichtung der Stadt für Menschen ab 50, und dem International Office der Universität Oldenburg.

Die Idee dahinter ist simpel, aber effektiv. Viele ältere Menschen merken, dass ihr Freundeskreis im Alter kleiner wird. Gleichzeitig kommen internationale Studenten in die Stadt und kennen kaum jemanden. Beim Treff können beide Gruppen voneinander lernen, gemeinsam diskutieren und ihre Sprachkenntnisse verbessern. So sollen Berührungsängste verschwinden und das Miteinander in der Stadt gestärkt werden.

Ausgeheckt hat das Ganze Shin-Wee Chong. Sie studiert Neurokognitive Psychologie an der Universität und setzt sich ehrenamtlich gegen Altersdiskriminierung ein. Ihr Konzept kam sogar international gut an: Zusammen mit ihrer Kommilitonin Sonja Bozic stellte sie das Projekt auf einer Weltkonferenz in Donostia/San Sebastián in Spanien vor. Dort wurde „Meet & Speak“ als Beispiel dafür gezeigt, wie man Zugehörigkeit in einer Stadt fördern kann. In Zukunft will Chong das Projekt wissenschaftlich weiterentwickeln.

Wer mitmachen möchte, kann einfach vorbeikommen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die nächsten Termine finden jeweils von 16 bis 18 Uhr statt: Am Mittwoch, den 26. August, ist das Treffen im inForum (Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, Raum 4). Am Mittwoch, den 23. September, findet es an der Universität Oldenburg statt (Campus Haarentor, Ammerländer Heerstraße 114-118, Gebäude A12, Erdgeschoss Raum 0-002).

Weitere Informationen gibt es auf der Website der Stadt unter www.oldenburg.de/inforum oder beim International Office der Uni unter https://uol.de/io.

Quelle: Oldenburg – zur Originalmeldung

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