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Oldenburg: Oberbürgermeister Krogmann verabschiedet sich von Bürgervereinen

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Zum letzten Mal traf sich Jürgen Krogmann mit den Oldenburger Bürgervereinen. Im Gespräch ging es um Schlaglöcher, Schwimmbäder und die Zukunft der Stadt.

Am Dienstagabend, den 18. August, kam es im Alten Rathaus in Oldenburg (Niedersachsen) zu einem besonderen Treffen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann lud zum 15. Mal die Arbeitsgemeinschaft Stadtoldenburger Bürgervereine (ASTOB) ein. Es war das letzte Jahresgespräch seiner Amtszeit. Rund zwei Stunden lang beantwortete er die Fragen der Vertreter aus den Stadtteilen.

Die Themenliste war lang und betraf vor allem den Alltag der Menschen. Die Bürger beklagten sich über Taubendreck an Brücken, illegalen Müll und den Winterdienst. Auch die Verkehrssicherheit stand im Fokus: Es ging um die Reinigung von Schildern, neue Fahrradpiktogramme und die Sanierung von Wegen.

Ein großes Thema waren die kaputten Straßen. Durch die vielen Frost-Tau-Wechsel entstehen immer mehr Risse und Schlaglöcher. Die Stadt hat bereits die Hauptstraße, die Hundsmühler Straße, den Niedersachsendamm und Teile der Bahnhofsallee saniert. Als Nächstes stehen der Langenweg bei der A 293, der Knotenpunkt Lappan und die Cloppenburger Straße auf dem Plan. Die Stadt will künftig ganze Abschnitte auf einmal erneuern, damit die Straßen länger halten.

Auch die Schwimmbäder machen Sorgen. Besonders in Eversten und Kreyenbrück muss saniert werden. Bis zum ersten Quartal 2027 soll ein Bericht fertig sein, der genau zeigt, was an den Gebäuden und der Technik kaputt ist. Erst danach wird klar, wie viel Geld die Sanierung kostet und wann es losgeht.

Krogmann betonte zudem, dass die Meinung der Bürger bei der Stadtplanung wichtig sei. Er will, dass Ideen aus der Bevölkerung einfließen, sofern sie technisch und finanziell machbar sind. Er wünscht sich, dass seine Nachfolger das Format des Jahresgesprächs beibehalten.

Harald Götting, der Chef der ASTOB, zog eine positive Bilanz. In den letzten 12 Jahren hätten viele Themen bewegt werden können. Er nannte als Beispiele den Baumschutz, Tempo 30 vor Schulen, den Ausbau der Bahnen und die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge.

Quelle: Oldenburg – zur Originalmeldung

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