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Oldenburg: Razzia gegen illegale Glücksspiel-Bande

Die Polizei hat in Oldenburg, Cloppenburg und Bremen Wohnungen und Firmen durchsucht. Sechs Männer sollen im großen Stil illegale Glücksspiele organisiert haben.

Am heutigen Morgen haben Beamte der Zentralen Kriminalinspektion aus Oldenburg (Niedersachsen) gleichzeitig an mehreren Orten zugeschlagen. In Oldenburg, Cloppenburg und Bremen wurden verschiedene Wohnungen und Gewerbeobjekte durchsucht. Weil die Lage gefährlich sein konnte, halfen Spezialeinheiten der Polizei, die Bereitschaftspolizei und Hundeführer bei den Zugriffen.

Die Ermittler waren diesem Fall schon länger auf der Spur. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg leitete die Untersuchungen. Im Zentrum stehen sechs Männer im Alter zwischen 26 und 47 Jahren. Die Polizei geht davon aus, dass die Gruppe gewerbsmäßig und in einer Bande organisiert illegale Glücksspiele veranstaltet hat. Einige der Verdächtigen sollen zu einer Rockergruppe gehören, die international vernetzt ist.

Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten eine Menge Beweise. Sie nahmen drei Pokertische und drei Spielautomaten mit. Aber es ging nicht nur um das Glücksspiel: Die Polizei sicherte 50 Schuss Munition und eine Visiereinrichtung, die vermutlich für scharfe Waffen gedacht ist. Außerdem beschlagnahmten die Beamten zwei Tresore, eine Drohne und eine Feinwaage.

Neben den Gegenständen ging es auch ums Geld. Die Polizei stellte Bargeld in mittlerer fünfstelliger Höhe, verschiedene Wertgegenstände und mehrere Mobiltelefone sicher.

Da keine Haftbefehle vorlagen, konnten die sechs Männer nach den Durchsuchungen wieder nach Hause gehen. Jetzt müssen die Ermittler die gesicherten Handys auswerten, um weitere Beweise zu finden. Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg – zur Originalmeldung

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