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Oldenburg plant großes Stadtfest mit Straßensperren

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Vom 20. bis 22. August feiern über 300.000 Menschen in der Fußgängerzone. Damit alles sicher bleibt, gibt es weitreichende Sperrungen und verstärkte Kontrollen.

In Oldenburg (Niedersachsen) steht die große Party des Jahres an. Vom 20. bis zum 22. August findet das Stadtfest statt. Dieses Mal gibt es eine Besonderheit: Das Fest beginnt eine Woche früher als sonst, weil das Stadtfest sein 50-jähriges Jubiläum feiert. Rund 100 Bands und DJs treten in der Fußgängerzone auf. Der offizielle Startschuss fällt am Donnerstag, den 20. August, um 17 Uhr auf der Bühne am Rathausmarkt.

Wer mit dem Auto in die Stadt will, muss aufpassen. Der Heiligengeistwall wird am Donnerstag von 21 bis 1 Uhr sowie am Freitag und Samstag jeweils von 20 bis 2.30 Uhr komplett gesperrt. Das gilt für den Bereich zwischen der Ofener Straße und dem Stadtmuseum. Busse und Taxis dürfen dort trotzdem durchfahren. Auch die Wallstraße ist an allen drei Abenden in derselben Zeit gesperrt. Wer dort parkt, sollte wissen, dass die Neue Straße und das Parkhaus am Waffenplatz dann nicht erreichbar sind. In der Straße „Schloßplatz“ gibt es zudem von 20 bis 3 Uhr eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Kasinoplatz.

Die Stadt und die Polizei wollen verhindern, dass es zu Unfällen oder Streit kommt. Deshalb sind viele Beamte und Leute vom Ordnungsamt im Einsatz, auch in Zivil. Das Jugendamt kontrolliert zudem, ob sich Jugendliche an die Regeln halten. Die Polizei warnt ausdrücklich vor Taschendieben. Besucher sollen nur das Nötigste mitnehmen und ihre Sachen gut verstecken. Wer eine Straftat beobachtet oder selbst angegriffen wird, soll sofort die 110 anrufen.

Ein wichtiges Verbot gilt für Glasflaschen: Wer Gläser oder Flaschen mitbringt, riskiert ein Bußgeld von mindestens 100 Euro. Der Grund sind Schnittverletzungen durch Glasscherben in der Vergangenheit. Das gleiche Geld müssen auch diejenigen zahlen, die ihre Notdurft einfach irgendwo auf die Straße machen, statt die Toilettenwagen zu nutzen.

Auch für die Rettungskräfte wird alles genau geprüft. Am Donnerstag probiert die Feuerwehr mit einem Fahrzeug aus, ob sie trotz der vielen Stände schnell genug durchkommt. Fahrräder dürfen auf keinen Fall in den Rettungswegen stehen, sonst werden sie kostenpflichtig abgeschleppt.

Wer normalerweise zum Markt geht, muss ebenfalls umplanen. Der Wochenmarkt auf dem Rathausmarkt fällt am Donnerstag und Samstag aus. Am Freitag findet der Bauernmarkt stattdessen auf dem Kasinoplatz statt.

Quelle: Oldenburg – zur Originalmeldung

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