Oldenburg: Menschenrechte als Bilder im Bürgerbüro
Wie sehen Menschenrechte eigentlich aus? Diese Frage stellt die Ausstellung „Mein Name ist MENSCH“ in Oldenburg (Niedersachsen). Der Künstler Jochen Stankowski hat die Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Bildern festgehalten. Insgesamt 30 Tafeln mit Illustrationen sind zu sehen.
Die Eröffnung findet am Dienstag, den 1. September, um 17 Uhr im Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt 14 statt. Das Netzwerk des Oldenburger Menschenrechtstags lädt dazu ein. Der Grund für die Schau ist die Sorge, dass die Menschenrechte weltweit immer mehr unter Druck geraten. Deshalb stellen verschiedene Menschenrechtsgruppen aus Oldenburg bei der Eröffnung auch ihre eigene Arbeit vor und suchen das Gespräch mit den Besuchern. Per Video grüßt zudem der Kabarettist und Autor Peter Grohmann, dessen Projekt „Die AnStifter“ die Ausstellung überhaupt erst ermöglicht hat.
Für alle anderen Besucher ist die Ausstellung von Mittwoch, den 2. September, bis Dienstag, den 29. September, geöffnet. Man kann sie während der regulären Öffnungszeiten des Bürgerbüros besuchen. Gruppen oder Schulklassen können unter info[at]oezo.de auch eine Führung anfragen.
Besonders Schulen und Bildungseinrichtungen sind aufgerufen, mitzumachen. Die Schüler sollen die Menschenrechte selbst grafisch umsetzen. Diese Arbeiten sollen dann in einer weiteren Ausstellung im Jahr 2027 neben den Bildern des Künstlers gezeigt werden. Wer dabei sein will, kann sich ebenfalls per E-Mail an info[at]oezo.de wenden.
Die Bilder touren weiter: Im Jahr 2026 wird die Ausstellung noch an zwei weiteren Orten in der Region gezeigt. Ab 2027 können interessierte Gruppen oder Gemeinden die Schau über das Ökonomische Zentrum Oldenburg e.V. ausleihen. Weitere Informationen gibt es unter www.özo.de/ausstellung-mein-name-ist-mensch/.
Quelle: Oldenburg – zur Originalmeldung