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Oldenburg: Markt der Zukunft kommt zurück auf den Schlossplatz

Am 5. September gibt es in Oldenburg wieder Ideen für ein nachhaltiges Leben. Über 40 Gruppen zeigen auf dem Schlossplatz, wie die Stadt in Zukunft aussehen könnte.

Am Samstag, den 5. September, verwandelt sich der Schlossplatz in Oldenburg (Niedersachsen) von 11 bis 17 Uhr in einen Marktplatz für die Zukunft. Zum dritten Mal treffen sich dort mehr als 40 Gruppen und Initiativen aus der Stadt. Sie wollen zeigen, wie ein nachhaltiges Leben in Oldenburg aussehen kann. Die Veranstaltung findet gleichzeitig mit dem Oldenburger Menschenrechtstag statt.

Auch die Stadtverwaltung ist mit verschiedenen Ständen dabei. Wer wissen will, wie seine Nachbarschaft in Zukunft sozialer und klimafreundlicher werden kann, kann mit dem Fachbereich Strategische Sozialplanung diskutieren. Es geht dabei vor allem um den Sozialen Stadtplan und die Rubrik „Wir im Quartier“.

Für Naschhafte gibt es beim Bündnis „Oldenburg handelt fair“ ein Schokoladen-Tasting und faire Brotaufstriche. Wer es lieber spielerisch mag, kann ein Fairtrade-Sudoku ausprobieren. Das Ganze ist ein Vorgeschmack auf die „Faire Woche“, die dann vom 11. bis 25. September mit Stadtrundgängen und weiteren Aktionen weitergeht.

Beim Fachdienst für Klimaschutz gibt es praktische Tipps für zu Hause. Die Mitarbeiter beraten Besucher zu Wärmepumpen und zur energetischen Sanierung von Gebäuden. Mit einem Weltverteilungsspiel wird zudem erklärt, wie Einkommen und Emissionen weltweit verteilt sind. Das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) lockt derweil mit einem Glücksrad und Rätselkisten zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Schutz vor extremem Wetter. Der Fachdienst für Stadtentwicklung zeigt auf einer Karte, wo in Oldenburg die Gefahr von Starkregen oder großer Hitze besonders hoch ist. Zudem gibt es Infos dazu, wie man Gründächer oder Fassadenbegrünungen finanziell gefördert bekommt.

Die Stadt unterstützt den Markt über das Programm „Alle fürs Klima“. Damit werden private Projekte für den Klimaschutz mit bis zu 7.500 Euro gefördert. Für dieses Jahr ist das Geld allerdings schon aufgebraucht. Wer mehr wissen will, findet Informationen unter klimaportal.oldenburg.de oder klimaprojekte-oldenburg.de.

Quelle: Oldenburg – zur Originalmeldung

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