Oldenburg fördert vier ungewöhnliche Kulturprojekte mit 50.000 Euro
In Oldenburg (Niedersachsen) gibt es bald neue kulturelle Angebote. Der Kulturausschuss hat am Dienstag, den 18. August, entschieden, welche Projekte in diesem Jahr Unterstützung bekommen. Insgesamt standen sechs Vorhaben zur Auswahl, die zusammen 61.420 Euro gekostet hätten. Die Stadtverwaltung hat sich für vier davon entschieden und stellt nun 50.000 Euro bereit.
Die Projekte sollen in den nächsten zwölf Monaten umgesetzt werden. Es geht dabei vor allem um unkonventionelle Ideen, die frischen Wind in die Stadt bringen.
Ein Musikprojekt namens „OriEu“ von Dr. Rami Chahin bringt Musiker aus der Stadt zusammen. Sie wollen gemeinsam Stücke und Operetten schreiben, die die Verbindung zwischen dem Orient und dem Nahen Osten zeigen. Dabei soll auch die Integration gefördert werden.
Die Künstlerin Katrin Schöß plant einen „Friedensengel als Bronzemodell“. Das ist ein Vorschlag für den Friedensplatz in Oldenburg. Es soll eine aufrechte Figur aus Bronze werden, die dem Ort eine neue symbolische Bedeutung gibt.
Im Theaterbereich gibt es das Projekt „Die Ausrangierten“ von Brit Bartuschka. Hier werden Tanz, Musik und Schauspiel gemischt. In dem Stück geht es darum, dass Frauen über 50 in der Kunst und in der Öffentlichkeit oft nicht mehr gesehen werden.
Zuletzt plant Oliver Godow für den Sommer 2027 eine kleine „Palapa-Bühne“ im Heiligengeistpark. Das Programm dafür stellen Studierende der Kingston School of Art zusammen. Damit soll die Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Kingston gestärkt werden.
Wer mehr über die Projekte wissen will, findet Informationen unter www.kulturschnack.de.
Quelle: Oldenburg – zur Originalmeldung