Odenwaldkreis verbietet Wasserentnahme aus Gewässern
Im Odenwaldkreis (Hessen) ist es viel zu trocken. Die Pegelstände in den Gewässern sind mittlerweile so niedrig, dass die Untere Wasserbehörde eingreifen muss. Deshalb gibt es ab Samstag, dem 18. Juli 2026, ein striktes Verbot für die Wasserentnahme.
Das bedeutet: Niemand darf mehr Wasser aus Bächen, Flüssen oder Seen entnehmen. Das Verbot gilt im gesamten Kreisgebiet und betrifft alle Bürger. Auch Leute, deren Grundstücke direkt an einem Bach oder See liegen, dürfen kein Wasser mehr herausholen. Die Regelung bleibt vorerst bis einschließlich Montag, dem 31. August 2026, in Kraft.
Es gibt jedoch zwei Ausnahmen. Wer Vieh tränken muss, darf weiterhin Wasser nehmen. Außerdem ist es erlaubt, Wasser mit Handgefäßen, wie zum Beispiel Gießkannen, zu schöpfen.
Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit Konsequenzen rechnen. Die Behörde warnt, dass Verstöße als Ordnungswidrigkeit gewertet werden. Das kann teure Bußgelder zur Folge haben.
Die Gemeinde Reichelsheim bittet alle Einwohner, die Maßnahme zu unterstützen, um die Umwelt zu schützen. Wer den genauen Text der Verfügung lesen möchte, findet diesen auf der Webseite des Odenwaldkreises unter www.odenwaldkreis.de. Dort hilft die Suche mit dem Begriff „Allgemeinverfügung“.