Reichelsheim: Ordnungsamt braucht Namen bei Hinweisen
Das Ordnungsamt in Reichelsheim (Wetteraukreis, Hessen) bekommt regelmäßig Tipps von den Bürgern. Viele melden Verstöße gegen das Straßenverkehrsrecht oder andere Regeln im Ort. Die Stadt bedankt sich für die Mithilfe, weist aber nun auf ein Problem hin: Anonyme Hinweise bringen oft nichts.
Damit die Mitarbeiter des Ordnungsamtes einen Verstoß wirklich verfolgen können, brauchen sie Beweise. Wenn die Beamten den Fehler nicht selbst gesehen haben, müssen die Hinweise durch Zeugen belegt sein. Wer anonym bleibt, kann nicht befragt werden. Auch eine Bestätigung der Beobachtung als Zeuge ist dann nicht möglich. Deshalb bittet die Verwaltung nun alle, die etwas melden, ihre Kontaktdaten anzugeben und sich im Zweifel als Zeugen zur Verfügung zu stellen. Nur so kann ein Fall rechtssicher geklärt werden.
Ein wichtiger Hinweis gilt zudem für Beweise auf Technik-Geräten. Die Stadt nimmt keine USB-Sticks, CDs oder DVDs an. Die Computer der Verwaltung dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit unbekannten Datenträgern verbunden werden. Es besteht zu große Gefahr durch Schadsoftware oder Hacker-Angriffe.
Wer Fotos oder Videos von einem Verstoß hat, soll sich zuerst mit dem Ordnungsamt in Verbindung setzen. Die Mitarbeiter erklären dann, wie man das Material sicher und datenschutzkonform an die Stadt übermitteln kann.