Odenwaldkreis: Polizei stoppt Gesuchten bei Verkehrskontrollen
Am Montag hielten die Polizeistationen Erbach und Höchst gemeinsam mit der Bereitschaftspolizei im Odenwaldkreis (Hessen) viele Fahrzeuge an. Zwischen 9.00 und 16.00 Uhr kontrollierten die Beamten insgesamt 30 Autos und Lkw. Dabei schauten sie sich 47 Menschen genauer an. Die Polizisten waren an verschiedenen Orten im Einsatz: Sie bauten eine stationäre Kontrolle in der Bienenhauskurve am Höchster Rondell auf und waren zudem mobil in Erbach, Bad König und Höchst unterwegs.
Besonders auffällig war ein 36-jähriger Mann aus Frankfurt. Die Beamten stoppten ihn in der Bienenhauskurve. Bei der Überprüfung kam heraus, dass die Staatsanwaltschaft nach ihm suchte. Es liefen zwei Ermittlungsverfahren gegen ihn, und die Behörden wollten wissen, wo er wohnt. Nachdem der Mann seine aktuelle Adresse angeben konnte, durfte er wieder wegfahren.
Andere Fahrer hatten weniger Glück. In drei Fällen waren die Autos nicht versichert. Zwei dieser Fahrer hatten zudem gar keinen gültigen Führerschein. Gegen sie wurden nun Strafverfahren eingeleitet.
Auch in Zell gab es Probleme. Die Polizei kontrollierte dort im Helmertweg, ob sich Lkw an das Durchfahrtsverbot halten. Vier Brummifahrer hatten das Verbot ignoriert und müssen nun mit einem Verwarnungsgeld rechnen. Außerdem kontrollierten die Beamten zwölf E-Scooter-Fahrer. Bei verschiedenen Autofahrern und Lkw-Fahrern wurden zudem Verstöße gegen die Gurtpflicht oder fehlende Papiere festgestellt.
Die Polizei in Südhessen betont, dass solche Kontrollen wichtig für die Sicherheit auf den Straßen sind. Deshalb wird es auch in Zukunft weitere Einsätze dieser Art geben.
Ob und inwieweit sich die Fahrer ohne Versicherung oder Führerschein strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.