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Oberhausen: Betrunkener Fahrer an grüner Ampel eingeschlafen

Ein Autofahrer aus Mülheim schlief in der Nacht zu Sonntag mitten auf einer Kreuzung in Oberhausen ein. Passanten bemerkten das kuriose Geschehen und riefen die Polizei.

In der Nacht zu Sonntag passierte auf der Duisburger Straße in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) etwas Ungewöhnliches. An der Einmündung zum Max-Planck-Ring stand ein Auto auf der Rechtsabbiegerspur. Der Motor lief und die Ampel zeigte Grün, doch der Wagen bewegte sich nicht. Aufmerksame Zeugen bemerkten, dass der Fahrer einfach nicht losfuhr, und informierten die Polizei.

Als die Beamten am Auto ankamen, sahen sie den Fahrer auf seinem Sitz. Der Mann schlief tief und fest. Zuerst versuchten die Polizisten, ihn mit Klopfen an der Scheibe und lautem Rufen zu wecken. Das half jedoch nicht sofort. Erst nachdem die Beamten energischer gegen die Scheibe klopften, wachte der Mann endlich auf und stieg aus dem Wagen aus.

Schon beim ersten Gespräch fiel den Polizisten auf, dass der 30-Jährige aus Mülheim am Ruhr nicht ganz nüchtern war. Er roch nach Alkohol, seine Augen waren glasig und er sprach verwaschen. Zudem schwankte er beim Gehen deutlich.

Ein Atemalkoholtest verlief positiv. Deshalb brachten die Beamten den Mann auf die Polizeiwache, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Polizei bedankte sich im Anschluss bei den Zeugen, die den Vorfall gemeldet hatten.

Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Ob und inwieweit er sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Oberhausen – zur Originalmeldung

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