Oberbergischer Kreis: Bienenkrankheit breitet sich weiter aus
Im Norden des Oberbergischen Kreises (Nordrhein-Westfalen) gibt es ein Problem mit den Bienen. Am 10. Juni 2026 wurde in Hückeswagen zum ersten Mal die sogenannte Amerikanische Faulbrut festgestellt. Das ist eine gefährliche Krankheit für Bienenbestände.
Das Veterinäramt des Kreises suchte daraufhin in der Umgebung weiter. Dabei fanden die Beamten mehrere weitere Ausbrüche. Zuerst richtete man fünf einzelne Sperrzonen um die betroffenen Bienenstände ein und untersuchte die Nachbarschaft.
Doch die Krankheit lässt sich nicht so leicht stoppen. Am 20. August 2026 wurde ein weiterer Ausbruch amtlich bestätigt. Weil sich die Faulbrut im Norden des Kreises stark ausbreitet, muss das Veterinäramt jetzt härtere Maßnahmen ergreifen.
In einer neuen Allgemeinverfügung wird der Sperrbezirk deutlich vergrößert. Fast die gesamte Stadt Radevormwald ist nun betroffen. Auch die direkt angrenzenden Bereiche von Hückeswagen und Wipperfürth fallen unter die neuen Regeln. Die bisherigen kleinen Sperrzonen sind in diesem großen Bereich enthalten.
Wer im betroffenen Gebiet Bienen hält, sollte sich informieren. Eine interaktive Karte und die genaue Verfügung gibt es auf der Internetseite des Kreises unter www.obk.de/faulbrut.