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Oberbergischer Kreis: Rettungsdienst wechselt von Orange zu Gelb

Das neue einheitliche Erscheinungsbild des Rettungsdienstes des Oberbergischen Kreises. (Foto: OBK) Foto: OBK)

Ab dem 1. September sieht der Rettungsdienst im Oberbergischen Kreis anders aus. Über 400 Mitarbeiter tauschen ihre orangefarbene Kleidung gegen neongelbe Uniformen ein.

Über viele Jahre kannten die Menschen im Oberbergischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) die Rettungskräfte in ihrer orangefarbenen Kleidung. Das ändert sich nun: Zum 1. September 2026 wird die neue Uniform eingeführt. Die Farbe wechselt zu einem auffälligen Neongelb.

Der Grund für den Wechsel ist vor allem die Sicherheit. Die Retter arbeiten oft im Freien, manchmal bei schlechtem Wetter oder schlechter Sicht. In solchen Momenten müssen sie für andere Verkehrsteilnehmer und Passanten so gut wie möglich sichtbar sein. Das Neongelb hilft dabei, Unfälle zu vermeiden.

Das ist kein Einzelprojekt, sondern Teil eines größeren Plans. Schon vor einigen Jahren bekamen die Rettungswagen neongelbe Markierungen am Heck. Letztes Jahr wurde dann das Design der gesamten Fahrzeugflotte überarbeitet. Jetzt folgt die Kleidung, damit alles ein einheitliches Bild ergibt.

Aber es geht nicht nur um die Farbe. Die über 400 Mitarbeiter, die jährlich zu mehr als 50.000 Einsätzen ausrücken, bekommen auch technisch bessere Ausrüstung. Die neuen Stoffe sind atmungsaktiv und passen sich verschiedenen Wetterlagen an. Besonders praktisch: Die Hosen haben jetzt eingebaute Kniepolster. Das entlastet die Retter, wenn sie bei der Hilfe am Boden knien müssen. Auch die Taschen wurden neu geplant. Sie sind jetzt so platziert, dass die wichtigsten Geräte schnell gegriffen werden können.

Bis es so weit war, dauerte es mehrere Monate. Die Verwaltung hat die Kleidung ausgeschrieben und genau abgestimmt. Damit die Uniformen im Alltag auch wirklich funktionieren, haben die Mitarbeiter selbst Tragetests mit verschiedenen Modellen gemacht.

Für die Bürger im Kreis bedeutet das erst einmal eine optische Umstellung. An der Arbeit der Retter ändert sich jedoch nichts. Sie sind weiterhin rund um die Uhr im Einsatz, um in Notfällen schnell zu helfen.

Quelle: Oberbergischer Kreis – zur Originalmeldung

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