Nürnberg prüft mehr Gastronomie am Trödelmarkt
In der nordwestlichen Altstadt von Nürnberg (Mittelfranken, Bayern) soll es in Zukunft einfacher werden, Gastronomiebetriebe zu eröffnen oder zu erweitern. Der Stadtplanungsausschuss hat dazu am 23. Juli 2026 eine Entscheidung getroffen. Die Stadt will prüfen, wie man die Bebauungspläne im Bereich des Trödelmarkts anpassen kann.
Der Grund für die Pläne ist der Wandel in der Innenstadt. Der Einzelhandel verändert sich, und die Menschen gehen heute anders aus als früher. Deshalb gibt es immer mehr Anfragen von Unternehmern, Gewerbeflächen anders zu nutzen – zum Beispiel für Cafés oder Restaurants. Bisher waren die Regeln in diesem Viertel sehr streng. Sie sollten vor allem die Anwohner schützen und begrenzen etwa neue Betriebe oder die Nutzung von Außenflächen.
Die Stadt will nun schauen, wie man die Regeln lockern kann, ohne dass die Lebensqualität für die Menschen, die dort wohnen, leidet. Bevor die Stadt aber feste Ziele festlegt, sollen die Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden. Sie können ihre Ideen und Hinweise schon zu Beginn der Planung einbringen. Wann und wie diese Beteiligung genau abläuft, wird die Stadt noch bekannt geben.
Wichtig für Gastronomen und Vermieter: Bis die neuen Pläne stehen, gilt weiterhin das alte Baurecht. Wer jetzt einen Antrag auf eine Nutzungsänderung stellt, muss sich also noch an die aktuellen, strengeren Vorgaben halten.
Quelle: Nürnberg – zur Originalmeldung