Nordrach: Fördergelder für neue Projektideen gesucht
In Nordrach (Ortenaukreis, Baden-Württemberg) und der gesamten Region Mittlerer Schwarzwald gibt es ab sofort die Chance auf finanzielle Unterstützung. Für den sechsten Projektaufruf der Förderperiode 2023-2027 werden neue Ideen gesucht, die vorangebracht werden sollen.
Gefördert werden Vorhaben, die in drei Bereiche passen: Es geht um einen sozialen und nachhaltigen Naturraum, einen klimaneutralen Wirtschaftsraum sowie einen lebendigen Tourismus- und Kulturraum. Dabei können sowohl öffentliche als auch private Projekte Geld erhalten. Die Kostenobergrenze pro Projekt liegt bei 700.000 Euro netto, während die kleinste Zuschussgrenze bei 5.000 Euro liegt.
Insgesamt stehen mindestens 291.572 Euro an EU-Mitteln bereit. Je nach Modell kommen noch nationale Fördergelder hinzu. Das genaue Budget wird erst am Tag der Auswahlsitzung festgesetzt, je nachdem, wie viele Mittel die LAG Mittlerer Schwarzwald zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung hat.
Wer sich bewerben will, muss bis zum 7. September 2026 seinen Antrag einreichen. Wichtig ist, dass die Projekte bereits konkret geplant und bereit für die Umsetzung sind. Wer jedoch schon mit den Arbeiten begonnen hat, kann sich nicht mehr bewerben.
Die Auswahl der Projekte erfolgt am 10. November 2026. Dabei schauen die Verantwortlichen vor allem auf die Qualität der Maßnahmen und darauf, wie gut sie zur Strategie der Region passen. Wenn ein Projekt beschlossen wurde, muss der eigentliche Bewilligungsantrag innerhalb von drei Monaten bei der zuständigen Stelle abgegeben werden.
Interessierte sollten vorab bei der LEADER-Geschäftsstelle anrufen, um zu prüfen, ob ihre Idee überhaupt förderfähig ist. Die Anträge gehen an die Regionalentwicklung Mittlerer Schwarzwald e.V., LEADER Geschäftsstelle, Hauptstraße 5 in 77761 Schiltach. Erreichbar ist das Team unter den Telefonnummern 07836/955-833 oder -779 sowie per E-Mail unter [email protected]. Alle weiteren Details und Kriterien stehen auf der Webseite www.leader-mittlerer-schwarzwald.de.
Quelle: Nordrach – zur Originalmeldung