A5 bei Appenweier: Audi verursacht Massenkarambolage
Es war Freitagabend, kurz nach halb neun, als es auf der A5 in Fahrtrichtung Norden passierte. Kurz hinter der Ausfahrt Appenweier (Ortenaukreis, Baden-Württemberg) geriet ein 70-jähriger Audi-Fahrer ins Schleudern. Er kam wohl durch Aquaplaning von der Fahrbahn ab.
Zuerst knallte der Audi in einen BMW, den ein 54-Jähriger steuerte. Dann prallte der Wagen gegen die Leitplanke, die ihn zurück auf die Fahrbahn schleuderte. In diesem Moment touchierte der Audi einen Reisebus, der auf der rechten Spur fuhr. In dem Bus saßen zwölf Menschen.
Zehn Passagiere des Busses wurden leicht verletzt. Fünf von ihnen mussten mit in ein Krankenhaus gebracht werden. Wegen der vielen Verletzten waren viele Retter und Sanitäter vor Ort im Einsatz. Die Fahrer des Audi und des BMW kamen glücklicherweise ohne Verletzungen davon.
Der Audi und der Reisebus waren so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahren konnten. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Zusammen mit dem Schaden an der Leitplanke kommt die Rechnung auf etwa 105.000 Euro.
Während die Polizei den Unfall aufnahm, blieb der Verkehr komplett stehen. Alle drei Fahrspuren waren gesperrt. Die Autos mussten über den Standstreifen vorbeigeschleust werden. Das führte zu einem Stau, der etwa fünf Kilometer lang war.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Fahrer des Audi strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.