Niederzier: Neue Solaranlage im Tagebau Hambach geht an den Start
Im Tagebau Hambach bei Niederzier (Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen) gibt es mehr Ökostrom. Seit dem Sommer 2025 ist dort eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb. Die Anlage gehört nicht allein dem Energiekonzern RWE. Über eine Projektgesellschaft hat sich die NEULAND HAMBACH GmbH mit 49 Prozent an dem Park beteiligt. In dieser Gesellschaft sind die Gemeinden Elsdorf, Jülich, Kerpen, Merzenich, Niederzier und Titz zusammengeschlossen.
Die neue Anlage bringt eine Leistung von rund 14 Megawatt peak. Damit ist sie Teil eines größeren Netzwerks. Insgesamt betreiben RWE und die Kommunen nun drei große Solarparks und einen Batteriespeicher in der Region. Insgesamt sind dort über 109.000 Module installiert. Die gesamte Leistung liegt bei 61 Megawatt peak. Das reicht rechnerisch aus, um etwa 19.000 Haushalte pro Jahr mit Strom zu versorgen.
Ein wichtiger Teil der Technik ist der Batteriespeicher mit einer Kapazität von acht Megawattstunden. Er sorgt dafür, dass der Strom besser gespeichert und dann genutzt werden kann, wenn er wirklich gebraucht wird. Die Gemeinden haben zudem die Möglichkeit, sich auch an weiteren Projekten für erneuerbare Energien im Tagebau zu beteiligen.
Für die Region bedeutet das vor allem Geld und Strukturwandel. Bürgermeister Frank Rombey aus Niederzier erklärte, dass die Erträge aus der Anlage der Gemeinde Spielräume geben, die Zukunft des Ortes aktiv mitzugestalten. RWE betreibt im Rheinischen Revier insgesamt bereits neun Windparks und neun Solaranlagen, wobei vier davon über einen eigenen Speicher verfügen. Weitere Parks sind bereits in Planung oder im Bau.
Quelle: Niederzier – zur Originalmeldung