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Niederzier warnt vor der Asiatischen Hornisse

Vergleichsbild als Gegenüberstellung von Asiatischer Hornisse und Europäischer Hornisse Copyright und Urheber siehe Niederzier

Die Gemeinde bittet die Bewohner in Niederzier um Aufmerksamkeit, da sich die invasive Hornissenart in Deutschland immer weiter ausbreitet.

In Niederzier (Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen) ist Wachsamkeit gefragt. Die Asiatische Hornisse hat sich in den letzten Jahren in Deutschland stark ausgebreitet und gilt seit 2025 in weiten Teilen als etabliert. Die Gemeinde möchte nun die heimische Natur und vor allem die Imker schützen.

Das Problem ist, dass die asiatische Art Honigbienen und andere Bestäuber jagt. Ein einziges Volk kann so große Schäden an Bienenständen und im gesamten Ökosystem anrichten.

Man kann die Tiere an ihrem Aussehen erkennen. Die Asiatische Hornisse ist etwas kleiner als die heimische Variante. Sie hat einen schwarzen Körper und einen dunklen Hinterleib mit einem gelben Streifen. Besonders auffällig sind die gelben Enden an den Beinen, weshalb sie auch Gelbfußhornisse genannt wird. Die heimische Europäische Hornisse hingegen hat eine rötlich-braune Brust, einen gelben Hinterleib mit schwarzen Punkten und braune Beine.

Wer ein Tier sichtet, soll ruhig bleiben. Die Hornissen sind für Menschen nicht aggressiver als normale Wespen. Gefährlich wird es nur in der Nähe ihres Nestes, etwa in einem Bereich von fünf bis zehn Metern. Dort verteidigen sie ihr Heim massiv.

Die Gemeinde rät dazu, ein Foto vom Tier zu machen, da Experten dieses Bild zur Identifizierung brauchen. Die Sichtung kann über das Meldeportal vom Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen oder direkt bei der Unteren Naturschutzbehörde gemeldet werden. Wichtig ist: Nester dürfen nicht selbst entfernt werden. Das sollten nur Spezialisten übernehmen. Wenn ein Nest auf einem Privatgrundstück gefunden wird, muss oft der Eigentümer für die Beseitigung aufkommen.

Im Frühjahr gibt es oft kleine Gründungsnester an Hecken, Schuppen oder Dachvorsprüngen. Ab dem Spätsommer ziehen die Tiere meist in große Sekundärnester hoch oben in die Baumkronen um.

Bei Fragen hilft Jan-Luca Albrecht im Rathaus Niederzier in der Rathausstraße 8 weiter. Er ist montags bis freitags von 08:00 bis 12:30 Uhr, dienstags von 14:00 bis 16:00 Uhr und donnerstags von 14:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Telefonisch ist er unter 02428 84415 oder per E-Mail an [email protected] zu erreichen.

Quelle: Niederzier – zur Originalmeldung

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