Nidderau präsentiert Wanderausstellung über Georg-August Zinn
In Nidderau (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) wird Georg-August Zinn gewürdigt. Der Sozialdemokrat war von 1950 bis 1969 Ministerpräsident und prägte das Land nach dem Krieg maßgeblich. Er kümmerte sich vor allem um den Wiederaufbau der Region und die Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen. Bekannt ist er vor allem für den Satz „Hesse ist, wer Hesse sein will“, den er 1961 beim ersten Hessentag in Alsfeld sagte.
Anlass für die Wanderausstellung ist ein Dreifach-Jubiläum: Zinn würde im Jahr 2026 seinen 125. Geburtstag feiern. Zudem ist es sein 50. Todestag und der 75. Jahrestag des Beginns seiner Amtszeit. Die Ausstellung ist Teil der Interkulturellen Wochen 2026 und wird vom Fachbereich Soziales der Stadt organisiert.
Die Schau findet im Foyer des Familienzentrums der Stadt Nidderau statt. Sie ist in zwei Zeiträumen zu sehen: Zuerst vom 31. August bis zum 7. September und danach vom 14. September bis zum 30. September. Insgesamt acht Stationen zeigen den Werdegang des Politikers. Zusammen gestellt wurde die Ausstellung vom Archiv der Sozialen Demokratie in Bonn und dem Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Hessen.
Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, den 31. August, um 18 Uhr. An diesem Abend hält der Historiker Prof. Dr. Walter Mühlhausen einen Vortrag über Zinns Leben für Demokratie und Verantwortung. Der Eintritt ist kostenlos. Wer teilnehmen möchte, soll sich bitte bis zum 28. August unter www.fes.de/lnk/zinn-nidderau anmelden.
Wer weitere Fragen hat, kann sich an Inas Saleh vom Fachdienst Soziale Angelegenheiten und Integration wenden. Sie ist unter der Telefonnummer 06187/299-153 oder per E-Mail an [email protected] erreichbar.
Quelle: Nidderau – zur Originalmeldung