Nidderau: Kita Allee Mitte II als Architektur-Beispiel
Am 24. Juli 2026 stand das Motto „Vielfalt bauen“ im Mittelpunkt des bundesweiten Tages der Architektur. Dabei wurden in ganz Deutschland besondere Gebäude und ungewöhnliche Bau-Lösungen für alle Menschen zugänglich gemacht. Auch die Stadt Nidderau (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) war dabei, denn die Architekten- und Stadtplanerkammer hatte die Kita Allee Mitte II als Musterbeispiel ausgewählt.
Das Gebäude ist deshalb so besonders, weil es Kinderbetreuung und Wohnen auf eine Weise verbindet, die es so im Main-Kinzig-Kreis bisher nicht gibt. Trotz der großen Hitze kamen zwei kleine Gruppen von Besuchern vorbei. Sie wollten sehen, wie das Projekt in der Realität aussieht.
Begleitet wurden die Gäste von einer Gruppe aus der Stadt und der Planung. Dabei waren Bürgermeister Andreas Bär, die Kitaleiterin Sandy Drakulic sowie Andreas Hock von der CNK Planungsgesellschaft aus Hanau und Christine Brauneis vom Fachbereich Stadtentwicklung & Bauwesen.
Das Haus ist keilförmig gebaut und hat zwei Stockwerke. Im Erdgeschoss gibt es fünf große Gruppenräume, die jeweils unterschiedliche Themen haben. Direkt daneben liegt ein Raum für gezielte Förderungen. Im Obergeschoss befinden sich 13 städtische Wohnungen, die zwischen 1,5 und 3 Zimmern groß sind.
Auch bei der Technik wurde auf moderne Lösungen gesetzt. Das Gebäude hat eine Gesamtfläche von 1.300 Quadratmetern. Beheizt wird das Haus über Geothermie, und das gesamte Dach ist mit Solarmodulen belegt. Die Besucher, die sich meistens fachlich für Architektur interessierten, konnten bei den beiden Führungen genau sehen, wie diese Pläne kreativ umgesetzt wurden.
Quelle: Nidderau – zur Originalmeldung