Nidda: Ehrenamtliche retten junge Nussbäume vor Hitze
In Nidda (Wetteraukreis, Hessen) und weiteren Gemeinden der Landesgartenschau Oberhessen 2027 stehen die Zeichen auf Hitze. Die meisten Walnuss-, Esskastanien- und Baumhasel-Bäume wurden zwar schon in die Erde gesetzt, doch jetzt beginnt die schwierigste Zeit. Der heiße und trockene Sommer setzt den jungen Pflanzen massiv zu.
Damit die Bäume nicht vertrocknen, sind ehrenamtliche Helfer im Dauereinsatz. Sie gießen die Pflanzen, prüfen ihren Zustand und halten die Baumscheiben sauber. Besonders in den ersten Jahren nach dem Pflanzen brauchen die Bäume genug Wasser, um überhaupt anwachsen zu können. Ohne diese Hilfe hätten die jungen Stämme kaum eine Chance gegen die aktuelle Witterung.
Bärbel Wern, die für das Ehrenamt bei der Landesgartenschau zuständig ist, betont, dass dieser Einsatz nicht selbstverständlich sei. Zusammen mit Helfern wie Carsten Hofmann und Gerhard Mück begutachtet sie die Bäume vor Ort. Das Ziel ist es, dass aus den Setzlingen später robuste Bäume werden, die Schatten spenden und Früchte tragen.
Das Projekt „NussEcken“ setzt auf Sorten wie Walnuss, Baumhasel, Esskastanien und Pekannuss. Diese Arten haben tiefe Wurzeln und kommen später gut mit Trockenheit klar. Aber genau jetzt, in der Anwuchsphase, sind sie auf die Unterstützung der Menschen angewiesen. Die Bäume sollen später an Wegen, im Wald oder auf privaten Flächen für alle zugänglich sein.
Die Landesgartenschau Oberhessen 2027 findet vom 22. April bis zum 3. Oktober 2027 unter dem Motto „Wir sind Garten“ statt. Wer ebenfalls mithelfen möchte, kann sich per E-Mail an [email protected] wenden.
Quelle: Nidda – zur Originalmeldung