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Neuwied: Endlich grünes Licht für Schiffsanleger

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Die Stadt will Hotelschiffe an die Rheinuferpromenade locken. Nach langen Wartezeiten darf nun endlich der Boden ausgebaggert werden.

In Neuwied (Rheinland-Pfalz) gibt es Fortschritte beim neuen Schiffsanleger 2. Eigentlich sollte alles schnell gehen. Die Landungsbrücke ist schon fertig und wartet bei einer Firma in Andernach auf den Einbau. Doch es gab ein Problem: An der Stelle, wo die Brücke hin soll, hat sich der Boden aufgeschwemmt. Es gibt dort Untiefen, weshalb zuerst gebaggert werden muss.

Das klingt einfach, ist im Rhein aber kompliziert. Man darf nicht einfach so Sand und Schlamm aus dem Fluss holen. Zuerst musste ein Spezialschiff Bodenproben nehmen. Das dauerte lange, weil der Wasserstand im Rhein anfangs zu hoch war. Erst im Frühjahr, gegen Ostern, lag der Bericht vor.

Das Ergebnis ist gut für die Stadt und die Schweizer Reederei Scylla: Der Boden ist nicht mit Schadstoffen belastet. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt hat Ende Mai deshalb die Erlaubnis gegeben. Der Boden darf nun ausgebaggert und an einer anderen Stelle wieder in den Rhein gekippt werden. Wäre der Boden giftig gewesen, hätte man ihn teuer entsorgen müssen.

Trotzdem ist das Projekt noch nicht ganz fertig. Die Behörden fordern weitere Unterlagen. Für die Reederei Scylla verlangt die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord nun ein fünftes Gutachten. Auch für einen zweiten Anleger, der für Tagesausflüge gedacht ist, muss die Stadtverwaltung gerade ein Gutachten erstellen.

Die Stadt lässt sich davon nicht aufhalten. Man arbeitet im Hintergrund an den letzten Genehmigungen, damit die Hotelschiffe bald an der Rheinuferpromenade, links von der Freitreppe, festmachen können.

Quelle: Neuwied – zur Originalmeldung

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