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Neuwied: Actionreiche Sommerferien für Kinder und Jugendliche

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Das Kinder- und Jugendbüro Neuwied (KiJub) hat die schulfreien Wochen mit einem riesigen Programm gefüllt. Von Zaubertricks über Hüttenbau bis hin zu einer Tour durch Frankreich war alles dabei.

In Neuwied (Rheinland-Pfalz) hatten viele Kinder und Jugendliche einen ereignisreichen Sommer. Das Kinder- und Jugendbüro, kurz KiJub, hat verschiedene Angebote organisiert, damit die Zeit ohne Schule nicht langweilig wurde.

Einige Kinder starteten magisch in die Ferien. Insgesamt 80 Jugendliche waren in Feldkirchen an der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte. Dort lernten sie in zwei Gruppen eine Woche lang Zaubertricks. Die Kölner Zauberin Astrid Gloria und Julian Ungefuk zeigten ihnen, wie man Tricks anwendet und Choreografien aufbaut. Die Teilnehmer bastelten eigene Zauberkisten und Tarotkarten. Am Ende präsentierten sie ihr Können vor etwa 100 Zuschauern aus der Familie und dem Freundeskreis.

Auf dem Bauspielplatz wurde es handwerklich. 140 Kinder bauten mit Hammer und Säge Holzhütten. Für Stimmung sorgte eine eigene Mini-WM, für die sich die Kinder ihre Trikots selbst mit Batikfarben und Stiften gestalteten. Wenn es zu heiß wurde, gab es Wasserschlachten auf dem Bolzplatz. In der zweiten Woche gab es zudem Verpflegung von einem Foodtrailer der GFBI GmbH.

42 Kinder nahmen an der Freizeit „Expedition ins Unbekannte“ teil. Gemeinsam mit dem Ambulanten Fachdienst des HTZ (AFH) suchten sie mithilfe einer Schatzkarte eine versteckte Kiste. In kleinen Gruppen lösten sie Aufgaben, um die Karte zu vervollständigen. Außerdem besuchten sie den MakerSpace, wo sie Roboter programmierten und diese durch Parcours steuerten.

Auch im Jugendzentrum Big House war viel los. Etwa 40 Kinder besuchten das Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen und formten dort Tonfiguren. Sie nahmen an einer Olympiade teil und bastelten in der Kreativwerkstatt. Zusammen mit der AOK kochten sie an zwei Tagen gesunde Snacks und luden ihre Eltern zum Probieren ein.

Die größte Reise gab es für die 13- bis 17-Jährigen. Sie waren zwei Wochen lang im südfranzösischen Cévennen-Nationalpark unterwegs. Die Jugendlichen wechselten insgesamt sechs Mal ihr Camp und legten die Wege zu Fuß, mit dem Mountainbike oder im Kanu zurück. Besonders spannend war die Canyoningtour durch die Gorges du Tapoul, bei der sie mit Neoprenanzügen und Gurten durch kaltes Wasser kletterten und sich abseilten. Elf Kilometer paddelten sie zudem durch die Tarnschlucht, bevor die Tour am Mittelmeer endete.

Quelle: Neuwied – zur Originalmeldung

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