Neuwied: 26 neue Wohnungen auf dem Heddesdorfer Berg
In Neuwied (Rheinland-Pfalz) entstehen zwei neue Wohnhäuser auf dem Heddesdorfer Berg. Die Gemeindliche Siedlungsgesellschaft (GSG) baut dort in der Otfried-Preußler-Straße 8 insgesamt 26 Wohnungen. Das erste Haus ist fast fertig und soll ab dem 1. Oktober bewohnbar sein. Das zweite Gebäude folgt voraussichtlich im Februar 2027.
Die Wohnungen sind zwischen 73 und 87 Quadratmeter groß. Jede Einheit hat einen Balkon oder eine Terrasse. Ganz oben gibt es eine Art Penthouse mit einer großen Dachterrasse und Blick über die Stadt. Die Häuser haben jeweils fünf Stockwerke inklusive Erdgeschoss. Damit es für alle passt, gibt es einen Aufzug und barrierefreie Wohnungen. Pro Haus ist zudem eine spezielle Rollstuhlwohnung geplant.
Technisch sind die Neubauten modern ausgestattet. Die Stadtwerke Neuwied liefern Fernwärme und Glasfaser-Internet. Wer ein Elektroauto hat, kann dieses an den Stellplätzen oder Carports aufladen. Energetisch erreichen die Gebäude den Standard 55.
Insgesamt investiert die GSG neun Millionen Euro in das Projekt. Das Geld kommt komplett aus eigener Finanzierung, es handelt sich also nicht um Sozialwohnungen. Dass es bis hierher gekommen ist, war kein einfacher Weg. Eigentlich war das Projekt schon 2019 beschlossen, doch dann gab es Verzögerungen. Erst fehlte der Bebauungsplan, dann mussten Leitungen verlegt und Grundstücke gekauft werden. Später bremste die Corona-Pandemie den Bau aus, und die Preise für Baumaterial stiegen stark an.
Nachdem Ende 2024 die Aufträge an die Firmen gingen, starteten die Erdarbeiten schließlich am 28. April 2025. Die GSG-Prokuristin Natascha Schmitz, die das Projekt eng begleitet hat, zeigt sich zufrieden mit der Arbeit der Handwerker und Planer.
Die Vermarktung für das erste Gebäude läuft bereits. Interessierte können sich auf der Internetseite der GSG unter www.gsg-neuwied.de informieren oder sich vormerken lassen.
Quelle: Neuwied – zur Originalmeldung