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Neustart für das Gasthaus Kollmar in Auhausen

Copyright und Urheber siehe Oettingen in Bayern

Nach Jahren des Stillstands öffnen drei Verwandte wieder die Türen des traditionsreichen Wirtshauses. Mit einer ersten Veranstaltung starteten sie den Versuch, den Treffpunkt zu beleben.

In Auhausen (Oettingen in Bayern, Landkreis Donau-Ries) kehrt wieder Leben in das Gasthaus Kollmar zurück. Das historische Haus war über Jahre hinweg stillgelegt. Nun haben Klaus Röttinger, Markus Steinhöfer und Martin Stark übernommen. Die drei Verwandten wollen das traditionsreiche Wirtshaus wieder zu einem Ort machen, an dem sich die Menschen der Region treffen können.

Der Startschuss fiel am 10. August 2026 mit einer Eröffnungsveranstaltung. Die neuen Wirte luden unter dem Motto „Nicht perfekt, aber hoch motiviert“ zur Feier ein. Viele Gäste aus der Umgebung und sogar aus anderen Landkreisen kamen nach Auhausen. Der Hof des Anwesens war schnell voll, und die Besucher nutzten die Chance, sich wieder einmal auszutauschen.

Für Klaus Röttinger ist das Projekt eine Herzensangelegenheit. Er kannte das Anwesen schon länger. Nachdem der frühere Besitzer Fritz Kollmar gestorben war, bewirtschaftete Röttinger zusammen mit einem Kollegen zehn Jahre lang die Flächen als Biolandwirte. Später, nach dem Tod von Lina Kollmar, kaufte er das gesamte Anwesen. Das Haus hat eine lange Geschichte und war früher einmal eine Klosterherberge, bevor es über Jahrzehnte als Gasthaus Kollmar bekannt wurde.

Das Team hinter dem Neustart ist eng miteinander verwandt. Markus Steinhöfer ist der Schwager von Klaus Röttinger, Martin Stark ist sein Cousin. Steinhöfer scherzte bei seiner Rede, sie seien nun „die drei vom Wirtshaus“ und nannten ihre Konstellation die „verwandtschaftliche Ursuppe“.

Ein regulärer Gastronomiebetrieb gibt es momentan noch nicht. Die drei Betreiber setzen erst einmal auf einzelne Veranstaltungen. Das hat einen einfachen Grund: Es gibt noch viele Baustellen. Martin Stark bringt das nötige technische und handwerkliche Wissen mit, um die Gebäude und die Infrastruktur zu sanieren. Gemeinsam mit freiwilligen Helfern sollen die Arbeiten in den nächsten Monaten Schritt für Schritt vorangehen.

Quelle: Oettingen in Bayern – zur Originalmeldung

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