Neustadt (Hessen) schneidet im Gemeindecheck gut ab
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat alle 10.817 Städte und Gemeinden in Deutschland unter die Lupe genommen. Dabei ging es um die sogenannte Daseinsvorsorge. Das heißt: Gibt es genug Ärzte, Schulen und Freizeitangebote? Wie schnell ist das Internet und wie gut kommt man mit Bus und Bahn weg?
Neustadt (Hessen) hat bei diesem Vergleich die Note „Gut“ erhalten. Die Stadt belegt Rang 3.260 unter allen untersuchten Kommunen. Besonders positiv bewertet wurden die Bereiche Bildung, Mobilität und Freizeit. Hier helfen die Schulen vor Ort, die Anbindung an die Autobahn und die Bahn sowie die Investitionen in Sportplätze und das Frei- und Hallenbad.
Nicht alles läuft perfekt. Bei der Digitalisierung und der Gesundheitsversorgung gibt es noch Luft nach oben. Ein großes Problem ist vor allem, dass es in Neustadt keine Fachärzte gibt.
Für die Bewertung wurden 17 verschiedene Punkte in fünf Kategorien geprüft. Zusätzlich hat das Marktforschungsinstitut Bilendi vom 24. Juni bis zum 6. Juli 2025 insgesamt 5.455 Menschen befragt.
Bürgermeister Thomas Groll zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden. Er betont, dass die Investitionen in Gebäude, Infrastruktur und das soziale Netz der letzten zehn Jahre Früchte tragen. Er räumt jedoch ein, dass man solche Daten vom „Grünen Tisch“ aus mit Vorsicht sehen müsse. Zudem warnt er, dass die finanzielle Lage in Zukunft enger werden könnte.
Wer selbst nachsehen möchte, wie die eigene Gemeinde abgeschnitten hat, findet den kompletten Check im Internet unter www.iwkoeln.de.
Quelle: Neustadt – zur Originalmeldung