Neuruppin plant Kitaplätze und Schulen bis 2035
In Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg) gibt es eine neue Strategie für die kleinsten Bürger. Die Stadtverordnetenversammlung hat am 18. Dezember 2023 einen Plan beschlossen, der bis ins Jahr 2035 reicht. Dabei geht es vor allem darum, wo in Zukunft neue Kitas, Horte und Schulen gebaut werden müssen, damit die Wege für die Familien kurz bleiben.
Aktuell bietet die Stadt ein breites Netz an Einrichtungen an. Es gibt verschiedene Kitas, wie zum Beispiel die Kita Birkengrund in einer alten Villa am Stadtrand oder die große Kita Gänseblümchen zwischen Altstadt und Neubaugebiet. In vielen Einrichtungen, wie der Kita Kunterbunt oder der Kita Eichhörnchen, werden die Kinder bereits ab einem Jahr aufgenommen. Die Öffnungszeiten sind meist großzügig gestaltet, oft von 6 Uhr morgens bis 17 Uhr abends, inklusive Frühstück, Mittagessen und Vesper.
Auch für die Grundschüler gibt es zahlreiche Horte. Der Hort Sonnenkinder arbeitet beispielsweise im Projekt „Kiez-Kita“, um Kindern in schwierigen Lebenslagen bessere Chancen zu ermöglichen. Andere Einrichtungen, wie der FontaneHort, sind direkt in die Schulen integriert, was den Wechsel zwischen Unterricht und Betreuung erleichtert.
Ein wichtiger Punkt in der städtischen Planung ist der Kinderschutz. Die Stadt hat hierfür ein eigenes Konzept erstellt, damit die Kitas sichere Orte für die Entwicklung der Kinder bleiben. Die Qualität der Betreuung wird laufend überprüft und an neue Anforderungen angepasst.
Wer einen Platz sucht oder Fragen zu den Gebühren hat, findet die nötigen Anträge und die aktuelle Kitasatzung online. Für persönliche Anliegen stehen im Amt für Bildung und Soziales verschiedene Ansprechpartner zur Verfügung, etwa Ulrike Engel für die allgemeine Kita-Leitung oder Kerstin Stoof für die Verträge.
Eine Ausnahme gibt es derzeit bei der Kita Tabaluga in Alt Ruppin: Diese ist wegen Baumaßnahmen aktuell geschlossen, da dort ein Neubau entsteht.
Quelle: Neuruppin – zur Originalmeldung