Neunkirchen-Seelscheid: Mann lässt Auto auf Landstraße stehen
Kurz nach Mitternacht am 31. Juli bemerkten Autofahrer auf der Bröltalstraße (B 478) in Höhe von Neunkirchen-Seelscheid-Ingersau (Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen) ein Problem. Ein Hyundai stand unbeleuchtet und ohne Sicherung direkt auf dem Fahrstreifen. Besonders gefährlich war die Stelle, weil das Auto hinter einer Kurve stand und dort normally 70 km/h erlaubt sind.
Ein Fahrer war nicht mehr im Wagen zu sehen. Damit andere Autos nicht in die Falle tappten, halfen die meldenden Fahrer sofort. Auch ein Krankenwagen, der gerade zufällig vorbeikam, hielt an und half dabei, die Stelle abzusichern. Ein Unfall konnte so verhindert werden.
Die Polizei sicherte den Wagen als Beweismittel und suchte nach dem Fahrer. Schließlich fanden die Beamten den 33-jährigen Mann in der Nähe einer Brücke. Er erklärte den Polizisten, dass ihm das Benzin ausgegangen sei und er den Wagen deshalb einfach stehen gelassen habe.
Der Mann wirkte auf die Beamten jedoch verwirrt. Die Polizei nahm ihn mit auf die Wache, um die Sache genau zu klären. Später wurde er mit einem Krankenwagen in eine Landesklinik gebracht.
Die Polizei hat nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es besteht der Verdacht eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis – zur Originalmeldung