Neumünster: Feuerwehr rettet Familie aus brennendem Haus
Am Montag, den 24. August 2026, ging gegen 18:05 Uhr ein Notruf bei der Berufsfeuerwehr Neumünster (Schleswig-Holstein) ein. In der Feldstraße stieg Rauch aus einem Gebäude auf. Als die Einsatzleitung am Ort ankam, bemerkten die Feuerwehrleute schnell, dass sich noch Menschen im Haus befanden. Die Lage war ernst, deshalb wurde sofort Verstärkung gerufen. Die Freiwillige Feuerwehr Neumünster Mitte und später auch die Wehr aus Wittorf rückten aus, weil genug Leute mit Atemschutzgeräten gebraucht wurden.
Die Retter starteten sofort die Menschenrettung. Insgesamt fünf Menschen waren in Gefahr: ein Baby, drei Kinder und ein Erwachsener. Vier von ihnen konnten mit speziellen Fluchthauben aus dem verrauchten Haus geführt werden. Für das Baby mussten die Feuerwehrleute die Drehleiter benutzen, um es sicher nach draußen zu bringen. Glücklicherweise blieb jeder der Geretteten unverletzt. Der Rettungsdienst untersuchte alle vor Ort, aber niemand musste ins Krankenhaus.
Währenddessen kämpften die Brandbekämpfer gegen das Feuer im Keller. Das war schwierig, weil die Stromverteiler und Leitungen brannten. Die Feuerwehrleute konnten zuerst nur kleine Löschversuche starten. Erst als die Stadtwerke den Strom im ganzen Gebäude abstellten, konnten die Einsatzkräfte richtig angreifen. Das Feuer war tückisch und breitete sich über Kabelschächte bis in eine Wohnung im Erdgeschoss aus. Dort mussten die Retter ebenfalls massiv löschen, damit das ganze Haus nicht in Flammen aufging.
Insgesamt waren etwa 45 Leute von der Berufsfeuerwehr, den Freiwilligen Wehren und dem Rettungsdienst im Einsatz. Gegen 21:15 Uhr war die Gefahr vorbei und der Einsatz beendet.
Wie es zu dem Brand im Keller kam, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.