Neumünster: Bundespolizei findet Cannabis in Unterhose
Es war kurz nach Mitternacht, als Bundespolizisten am Bahnhof in Neumünster (Schleswig-Holstein) einen Mann ansprachen. Der 27-Jährige schob sein Fahrrad gerade über den Bahnsteig, als die Beamten ihn anhielten.
Zuerst stellten die Polizisten die Identität des Mannes fest. Da der Deutsche bereits polizeibekannt ist, durchsuchten die Beamten ihn nach Drogen. Dabei machten sie einen ersten Fund: In der Unterhose des Mannes steckte ein Plastikbeutel.
Um die Durchsuchung gründlicher fortzusetzen, brachten die Polizisten den Mann auf ihr Revier. Dort kamen in der Unterhose zunächst 50 Gramm Cannabis zum Vorschein. Die Beamten suchten dann auch das Fahrrad ab und fanden in der Satteltasche weiteres Rauschgift.
Insgesamt beschlagnahmte die Bundespolizei mehr als 100 Gramm Cannabis. Der Mann muss nun mit einem Strafverfahren rechnen, da er gegen das Konsumcannabisgesetz verstoßen hat.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg – zur Originalmeldung