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Neukölln: Mann beschmierte Moschee mit Sprühfarbe

In der vergangenen Nacht wurde eine Moschee am Columbiadamm in Berlin-Neukölln großflächig beschmiert. Die Polizei konnte einen 30-jährigen Mann direkt vor Ort festnehmen.

Gegen 0:45 Uhr passierte es am Columbiadamm in Neukölln (Berlin). Ein Mann beschmierte die Außenmauer einer Moschee mit schwarzer Sprühfarbe. Er hinterließ mehrere große Schriftzüge, die sich über den gesamten Mauerzaun erstreckten. Insgesamt waren rund 150 Meter der Mauer betroffen.

Die Polizei traf ein und nahm den 30-Jährigen direkt am Ort der Tat fest. Vor dem Eingang der Moschee fanden die Beamten eine Sprühdose, die sie als Beweismittel mitnahmen. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Mann zum Zeitpunkt der Tat wohl getrunken hatte. Er hatte einen Wert von rund 1,1 Promille.

Die Polizisten brachten den Verdächtigen in ein Gewahrsam. Dort wurde er fotografiert und es wurde Blut bei ihm entnommen. Nachdem diese Maßnahmen erledigt waren, wurde der Mann wieder entlassen.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Berlin – zur Originalmeldung

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