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Neuer Defibrillator im Wietmarschner Baugebiet Elsebruch I

Copyright und Urheber siehe Wietmarschen

Die Bewohner einer Siedlung haben Geld gesammelt, um ein lebensrettendes Gerät anzuschaffen. Jetzt ist der Defibrillator einsatzbereit.

In dem Baugebiet „Elsebruch I“ in Wietmarschen (Landkreis Grafschaft Bentheim, Niedersachsen) gibt es nun einen neuen automatisierten externen Defibrillator (AED). Möglich gemacht haben das die Bewohner selbst: Insgesamt 42 Haushalte haben Geld gespendet, damit das Gerät gekauft werden konnte.

Damit ist die Gemeinde Wietmarschen nun auf insgesamt 25 öffentlich zugängliche Defibrillatoren angewiesen. Die Gemeinde kümmert sich ab jetzt um die laufenden Kosten für den Unterhalt.

Für die Wartung gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) aus Lohne. Die Experten vom DRK übernehmen die regelmäßige Prüfung ehrenamtlich. Die Gemeinde muss nur das Material bezahlen. Das betrifft vor allem die Akkus und Elektroden, die alle vier Jahre ausgetauscht werden müssen.

Bei der Installation nahm Steffen Brauen vom DRK Lohne die Anwohner in die Bedienung ein. Er erklärte, dass man keine spezielle Schulung braucht, um das Gerät im Notfall zu benutzen. Eine Sprachsteuerung führt den Helfer Schritt für Schritt durch den gesamten Ablauf.

Brauen betonte am Ende aber trotzdem, wie wichtig regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse sind. Wer diese Kurse besucht, fühlt sich in Notfällen sicherer und weiß genau, wie er schnell und richtig handeln kann, um Leben zu retten.

Quelle: Wietmarschen – zur Originalmeldung

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