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Neue Polizeigebäude für Ueckermünde und Friedland geplant

In zwei Städten gibt es bald moderne Dienststellen für die Polizei. Das Land investiert Millionen in den Neubau von Revieren und Kriminalkommissariaten.

In Ueckermünde und Friedland wurde heute der erste Spatenstich für zwei neue Polizeigebäude gesetzt. Das Land steckt in diese beiden Projekte insgesamt rund 22 Millionen Euro. Die Neubauten sind Teil eines größeren Plans namens "Sieben auf einen Streich". Damit will das Land die Infrastruktur der Polizei an insgesamt sieben Standorten auf Vordermann bringen.

Die Gebäude in Ueckermünde und Friedland werden ähnlich aussehen. Beide Häuser bekommen drei Stockwerke und eine Nutzfläche von etwa 1.600 Quadratmetern. Das Besondere ist, dass künftig das Polizeirevier und die Außenstelle des Kriminalkommissariats unter einem Dach arbeiten. Damit die Planung schneller geht, nutzt man ein bereits bewährtes Modell aus Heringsdorf.

Im Inneren gibt es dann Büros, eine Wache und Bereiche für die Gewahrsamnahme. Auch Sozialräume und Räume für Schulungen sind geplant. Die Büros sind modular gebaut, damit man sie flexibel nutzen kann. Für die Ermittler und die Spurensicherung gibt es extra Räume, die genau auf ihre Arbeit zugeschnitten sind.

Auch auf die Umwelt wird geachtet. Die Häuser sollen mit Wärmepumpen beheizt werden und komplett LED-Lampen bekommen. Auf den Dächern kommen Photovoltaikanlagen drauf, um eigenen Strom zu erzeugen. Finanzier wird das Ganze aus einem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie aus EU-Mitteln.

Die Zeitpläne stehen bereits fest. In Ueckermünde ist das alte Gebäude schon leer, der Abriss soll im September 2026 starten. In Friedland beginnen im September erst einmal die Untersuchungen im Boden. An beiden Orten soll der Rohbau im April 2027 hochgezogen werden. Wenn alles nach Plan läuft, sind die neuen Dienststellen im September 2029 fertig.

Neben diesen beiden Standorten gibt es noch weitere Projekte. In Gadebusch, Bad Doberan und Sassnitz entstehen ebenfalls neue Gebäude. In Güstrow und Waren (Müritz) werden zwei Dienststellen individuell geplant. Insgesamt will das Land für das gesamte Programm rund 95 Millionen Euro ausgeben.

Quelle: Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern – zur Originalmeldung

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