Warnow bekommt neuen Funkmast gegen Funklöcher
In der Gegend zwischen Groß Raden und Rosenow (Gemeinde Warnow, Landkreis Rostock) gab es bisher Probleme mit dem Handyempfang. Für die privaten Mobilfunkbetreiber lohnte es sich nicht, dort einen eigenen Mast zu bauen, da die Region zu dünn besiedelt ist. Deshalb hat das Land die Sache selbst in die Hand genommen und einen eigenen Funkmast errichtet.
Am 4. September 2026 um 11 Uhr wird die Anlage an der L141 offiziell in Betrieb genommen. Die Bau-Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich kommt dafür gemeinsam mit Landrat Sebastian Constien und dem Bürgermeister von Warnow, Lutz Ritter, an den Ort. Auch die Firmen, die den Mast geplant und gebaut haben, sowie die Mobilfunknetzbetreiber sind dabei.
Das Prinzip ist einfach: Das Land stellt die Hardware, also den Mast und die Technik, zur Verfügung. Die privaten Anbieter müssen dann nur noch ihre eigenen Antennen oben anbringen, damit die Kunden in der Region endlich wieder Netz haben.
Es ist nicht das erste Mal, dass das Land so eingreift. Insgesamt wurden bereits zehn solcher Masten in Auftrag gegeben, dieser hier ist der vierte, der nun ans Netz geht. Die Firma FMI, eine Tochter der Landgesellschaft M-V, kümmert sich um den Bau. Die Gesellschaft wurde 2020 durch einen Beschluss des Landtags gegründet. Ihr Ziel ist es, genau dort für Funk zu sorgen, wo es für die großen Anbieter wirtschaftlich keinen Sinn ergibt und sie nicht gesetzlich dazu verpflichtet sind.
Quelle: Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern – zur Originalmeldung