Neubrandenburg: Bundespolizei verhaftet Mann am Bahnhof
Die Reise eines 44-jährigen Mannes endete am gestrigen Nachmittag (18. August 2026) abrupt. Er kam mit dem Regionalzug aus Pasewalk am Bahnhof in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) an. Dort kontrollierten Beamte der Bundespolizei seine Papiere.
Bei der Überprüfung kam schnell heraus, dass der Mann nicht einfach weiterreisen konnte. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hatte bereits in der letzten Woche einen Haftbefehl gegen ihn erlassen.
Der Hintergrund der Sache liegt im Mai dieses Jahres. Das Amtsgericht Pasewalk hatte den Mann damals wegen Diebstahls und einer weiteren Tat verurteilt. Er sollte eine Geldstrafe von 1.000 Euro zahlen. Wer das Geld nicht aufbringen kann, muss stattdessen eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen – in diesem Fall 25 Tage.
Da der Mann das Geld nicht bezahlen konnte, nahmen ihn die Polizisten fest. Er wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Stralsund – zur Originalmeldung