Altentreptow will zum Standort für grüne Industrie
Altentreptow (Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern) will seine Wirtschaftskraft stärken und setzt dabei voll auf Nachhaltigkeit. Die Stadt strebt das Siegel „G³ - Grüne Gewerbegebiete“ an. Damit möchte man einen Standort schaffen, der ressourcenschonend und an das Klima angepasst ist.
Konkret werden zwei Flächen als Industriestandort angeboten. Diese sind mit 37 Hektar und 38 Hektar groß. Um die Region noch attraktiver zu machen, wird derzeit eine Analyse zur Wasserstoffinfrastruktur für das obere Tollensegebiet erstellt.
Die Region ist bereits jetzt ein Zentrum für grüne Energie. Es gibt dort 123 Windräder, sieben Biogasanlagen und ein Wasserstoffwerk. Drei weitere Windräder werden gerade gebaut, und viele weitere befinden sich im Genehmigungsverfahren. Auch bei der Sonne wird aufgerüstet: Neben acht bestehenden Solarparks sind weitere 39 Anlagen in Planung, die insgesamt 1.600 Hektar Fläche einnehmen sollen.
Neben der Energie spielt die Landwirtschaft eine große Rolle. Hier gibt es bereits Vorzeigeprojekte, wie zum Beispiel eine große Agri-PV-Anlage, bei der Landwirtschaft und Solarstrom kombiniert werden. Die Gegend ist zudem gut angebunden an die A 20, die B 96 und die Bahnstrecke Berlin-Stralsund. Das Internet ist im gesamten Bereich bereits mit Breitband ausgebaut.
Wer Fragen zu den Gewerbeflächen oder dem Standort hat, kann sich direkt an die Bürgermeisterin Claudia Ellgoth wenden. Sie ist unter der Telefonnummer 03961 2551-448 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar. Ihr Büro befindet sich in der Rathausstraße 1 in Altentreptow.
Quelle: Altenhagen – zur Originalmeldung