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Neu-Ulm stellt Gelbe Säcke gegen Tonnen um

Eine Person steht neben einer Gelben Tonne mit der Aufschrift "Knittel" Copyright und Urheber siehe Neu-Ulm

Ab dem 1. Januar 2027 gibt es in Neu-Ulm keine Gelben Säcke mehr. Die Stadt setzt stattdessen auf die Gelbe Tonne für Verpackungen.

In Neu-Ulm (Bayern) wird das System bei der Müllabfuhr geändert. Bisher mussten die Bewohner ihre Kunststoffverpackungen, Konservendosen und Getränkekartons in Gelben Säcken an die Straße stellen. Das ändert sich zum 1. Januar 2027: Ab diesem Tag kommen die Gelben Tonnen zum Einsatz.

Der Stadtrat hatte die Entscheidung bereits im Juni 2025 getroffen. Dass es erst jetzt soweit ist, liegt an den Verträgen mit den Entsorgungsfirmen, die noch bis Ende 2026 laufen. Die Firma Knittel wird die Tonnen auch in Zukunft leeren, genau wie bisher bei den Säcken.

Die Stadt sieht in der Umstellung vor allem Vorteile für die Sauberkeit. Gelbe Säcke wehen oft bei Wind weg oder werden von Tieren aufgerissen, was das Stadtbild verschlechtert. Außerdem müssen die Bürger nicht mehr in das Bürgerbüro gehen, um neue Säcke abzuholen. Das war in der Vergangenheit oft stressig, weil es Lieferengpässe bei den Plastiksäcken gab.

Wer eine Tonne braucht, kann diese ab sofort kostenlos im Online-Shop der Firma Knittel bestellen. Die Lieferung erfolgt direkt an die Haustür. Wer bis zum 15. September 2026 bestellt, bekommt seinen Behälter ab Ende September. Spätere Bestellungen werden bis Mitte Dezember ausgeliefert. Wer erst nach Anfang Dezember bestellt, muss bis Mitte Januar 2027 warten.

Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern können die Tonne selbst ordern. In Mehrfamilienhäusern müssen die Eigentümer oder die Hausverwaltungen die 240-Liter-Tonnen bestellen. Mieter müssen sich daher an ihren Vermieter wenden. Für sehr große Mengen gibt es 1.100-Liter-Behälter, die nur von Hausverwaltungen bestellt werden dürfen.

Die Leerung startet im Januar 2027 nach dem normalen Plan. Die genauen Termine veröffentlicht die Stadt Ende 2026. Für Verpackungen, die zu groß für die Tonne sind, bleibt der Neu-Ulmer Wertstoffhof weiterhin eine kostenlose Anlaufstelle.

Quelle: Neu-Ulm – zur Originalmeldung

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