Neckarsulm: Streit um Zigarette endet mit Sprühflaschen-Attacke
Es war Samstagmittag, gegen 13:30 Uhr, als es am Bahnhof Neckarsulm (Baden-Württemberg) zu einem ungewöhnlichen Streit kam. Ein 63-jähriger Mann stand an den Bahnsteigen 2 und 3, als er einen anderen Mann bemerkte. Dieser wollte sich gerade eine Zigarette anzünden.
Der ältere Mann machte sich wohl Sorgen um seine Gesundheit und sprach den Unbekannten auf das geltende Rauchverbot am Bahnsteig an. Doch der andere ließ sich nicht beirren und zündete sich die Zigarette trotzdem an. Daraufhin reagierte der 63-Jährige: Er holte eine Sprühflasche mit Wasser hervor und spritzte dem anderen direkt auf die Zigarette.
Das löste eine Kettenreaktion aus. Der unbekannte Mann zog nun ebenfalls eine Flasche mit einer Flüssigkeit aus seiner Tasche und sprühte diese auf den 63-Jährigen. Der Mann spürte daraufhin Schmerzen auf der Haut.
Die Bundespolizei aus Stuttgart hat den Vorfall aufgenommen. Sie ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung. Wer den Vorfall beobachtet hat oder etwas weiß, soll sich unter der Telefonnummer 0711 55049-1020 oder per E-Mail an die Bundespolizei wenden.
Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Stuttgart – zur Originalmeldung