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München will gefährliche Radwegenden sicherer machen

Die Stadt München prüft über 100 Stellen, an denen Radwege abrupt aufhören. Ziel ist es, Unfälle durch einfache Markierungen und Schilder zu verhindern.

In München (Bayern) gibt es viele Stellen, an denen Radwege plötzlich enden und Radfahrer direkt in den Verkehr mit Autos und LKWs geschoben werden. Das ist oft gefährlich. Deshalb haben Stadtratsmitglieder der Grünen und der Rosa Liste im April 2025 gefordert, diese Stellen schnell und mit einfachen Mitteln sicherer zu machen.

Das Mobilitätsreferat der Stadt hat nun darauf reagiert. Die Verwaltung erklärt, dass sie bereits an dem Problem arbeitet. Insgesamt haben Bürger über 100 solcher Stellen gemeldet. Etwa 83 Prozent dieser Meldungen wurden bereits bearbeitet. Bei den restlichen Stellen wird derzeit geprüft, ob es wirklich gefährlich ist oder ob die Überleitung in den Straßenverkehr eigentlich den Regeln entspricht.

Da die Stadt wenig Geld in der Kasse hat, sucht man vor allem nach günstigen Lösungen. Es sollen keine teuren Umbauten gemacht werden, sondern einfache Dinge wie neue Markierungen auf dem Boden, Piktogramme oder zusätzliche Schilder. An manchen Stellen sollen auch Parkplätze wegfallen, damit mehr Platz für die Radfahrer ist. Wenn sowieso eine Straße saniert wird, nutzt die Stadt die Chance, den Radweg direkt mit zu verbessern.

Einige Beispiele für bereits erledigte oder geplante Arbeiten nennt die Stadt: Am Nockherberg gibt es nun eine Kette aus Piktogrammen. In der Ludwigsfelder Straße wurde die Einleitung in den Verkehr baulich verbessert. Am Oskar-von-Miller-Ring wurde der Radweg als Teil des Altstadt-Radlrings weitergebaut. In der Chiemgaustraße zwischen Schwanseestraße und Pfälzer-Wald-Straße bzw. Aschauer Straße gibt es neue Markierungen und eine niedrigere Geschwindigkeit auf der Nordseite. Letztere Maßnahmen sollen bis zum Frühjahr fertig sein.

Die Stadt betont, dass Gefahrenstellen immer Vorrang haben. Dennoch dauern die Änderungen oft an, weil jede Markierung erst mit der Polizei und anderen Ämtern abgestimmt werden muss. Zudem gibt es eine lange Liste an Aufträgen, die nacheinander abgearbeitet werden müssen.

Ob und wann weitere gemeldete Stellen angepasst werden, hängt von der Gefahrenlage und dem Budget ab. Die Stadt will damit das Ziel verfolgen, Unfälle im Straßenverkehr komplett zu vermeiden.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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