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München gedenkt jüdischer Opfer des NS-Regimes

Die Stadt und die Münchner Wohnen ehren sieben jüdische Menschen, die während der NS-Zeit ermordet wurden. Dafür reisen Angehörige aus Israel und den USA an.

Am Dienstag, den 21. Juli 2026, findet in München (Bayern) eine Gedenkveranstaltung statt. Los geht es um 15 Uhr auf der Grünfläche im Innenhof der Gabelsbergerstraße 11. Dort erinnern die Stadt und die Münchner Wohnen an sieben jüdische Todesopfer des NS-Regimes, die früher in der Prinz-Ludwig-Straße gewohnt haben.

Zu diesem Anlass kommen Verwandte der Opfer aus den Vereinigten Staaten und aus Israel in die Stadt. Bei dem Gedenkakt werden Bürgermeisterin Mona Fuchs und die Ehrenbürgerin Charlotte Knobloch sprechen. Auch die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie Jörg Franzen, der Chef der Münchner Wohnen, halten Reden.

Kurz darauf, gegen 16 Uhr, folgt der nächste Schritt: In der Prinz-Ludwig-Straße 6, 6a und 10 werden Erinnerungszeichen angebracht. Dabei erzählen Nachkommen wie Lindsay Knisely, Margaret Beyer und Jonathan Tsevi von den Lebensgeschichten der Verstorbenen. Außerdem spricht Dr. Svenja Jarchow, die Vorsitzende des Bezirksausschusses 3.

Es ist bereits das vierte Mal, dass die Abteilung Public History des Kulturreferats und die Münchner Wohnen solche Zeichen für ehemalige Bewohner setzen. Das Projekt ist mittlerweile ein fester Teil der Berufsausbildung bei den Münchner Wohnen, weshalb auch Auszubildende an der Veranstaltung teilnehmen.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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