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München: Stadtwerke weisen Rendite bei Windrädern zurück

Kritik an den Investitionen der Stadtwerke München (SWM) in Windkraftanlagen: Die Stadt klärt nun auf, ob die gesetzlichen Änderungen die Gewinne drücken.

Einige Stadtrats-Mitglieder der AfD hatten Fragen zu den Milliarden-Investitionen der Stadtwerke München (SWM) in Windkraftanlagen gestellt. Im Kern ging es darum, ob neue Gesetze die Gewinne gefährden. Laut Gemeindeordnung müssen Investitionen der Stadt eine Mindestrendite von zwei Prozent bringen. Die Kritiker befürchteten, dass dies durch geänderte Förderbedingungen nicht mehr klappt.

Besonders im Blick standen dabei negative Strompreise und sogenannte Abregelungen. Wenn das Stromnetz voll ist, müssen Anlagen abgeschaltet werden. In manchen Fällen gibt es dafür keine Entschädigung mehr. Die Stadträte wollten wissen, ob die SWM deshalb Geld verlieren.

Die Stadtwerke München haben nun auf diese Fragen reagiert. Zum 1. Januar 2026 betreiben sie in Deutschland insgesamt 283 Windkraftanlagen. Diese haben eine Leistung von insgesamt 758 Megawatt. Dabei sind nur die Anteile gezählt, die tatsächlich der Stadt gehören.

Zu den Gewinnen der einzelnen Projekte gibt es keine öffentliche Liste. Diese Zahlen werden dem Stadtrat nur in nichtöffentlichen Sitzungen gezeigt. Die SWM betont jedoch, dass die geforderte Mindestrendite bei allen Projekten erreicht wird.

Auch wegen der Gesetzesänderungen sieht die Stadt kein Problem. Die SWM gehen davon aus, dass die alten Verträge und Einspeisetarife geschützt sind. Die neuen Regeln würden nur für zukünftige Projekte gelten, nicht für die bereits bestehenden Anlagen. Auch bei Windrädern außerhalb von Deutschland gibt es laut Stadt keine Änderungen bei den Förderbedingungen.

Ob die Renditen tatsächlich stabil bleiben, wird sich in den kommenden Finanzberichten zeigen. Weitere Details zu den genauen Gewinnsummen liegen öffentlich nicht vor.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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