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München: Raupen-Alarm am Langwieder See

Am Langwieder See gab es einen Befall mit Eichenprozessionsspinnern. Die Stadt hat die gefährlichen Raupen inzwischen entfernt.

Im Naherholungsgebiet am Langwieder See (München) gab es im Frühjahr Probleme mit Eichenprozessionsspinnern. Bei den normalen Baumkontrollen des Baureferats fiel am Dienstag, den 26. Mai 2026, auf, dass die Bäume befallen sein könnten. Das Gesundheitsreferat bestätigte den Verdacht kurz darauf.

Um die Besucher zu schützen, wurden die betroffenen Stellen sofort abgesperrt. Schilder warnten die Menschen vor der Gefahr. Gesperrt wurden drei Bereiche: der Zugang zum Badegelände an der Goteboldstraße, ein Bereich mit vielen Sträuchern und Bäumen östlich vom Lußsee sowie ein einzelner Baum an einer Liegewiese am Nordufer des Lußsees.

Am Donnerstag, den 28. Mai 2026, rückte eine Fachfirma an. Die Arbeiter saugten die Raupen und ihre Nester mit spezieller Technik aus den Bäumen. Seitdem kontrolliert die Stadt das gesamte Badegelände regelmäßig. Bisher wurden keine neuen Nester gefunden.

Die Stadt hat zudem Informationen auf ihrer Webseite aktualisiert. Dort wird erklärt, wie man sich verhält, wenn man ein Nest findet oder mit den Raupen in Kontakt kommt. Eine größere Informationskampagne für ganz München hält die Stadt jedoch nicht für nötig, da es bereits genug Infos im Internet und in den Medien gebe.

Die Behörden gehen davon aus, dass die Sache damit erledigt ist.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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