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München: Brücken im Olympiapark wieder für Radfahrer frei

Nach einer kurzzeitigen Sperrung dürfen Radfahrer wieder über die Brücken im Olympiapark fahren. Grund für das Verbot waren zu niedrige Geländer.

Im Olympiapark (München, Bayern) gab es zuletzt Ärger um die Brücken. Für kurze Zeit waren fünf dieser Brücken für Radfahrer komplett gesperrt. Die Stadtverwaltung begründete das mit Sicherheitsbedenken. Bei Routineprüfungen kam nämlich heraus, dass die Geländer an einigen Stellen zu niedrig waren.

Seit 2003 gibt es eine Vorschrift, dass Geländer eine Mindesthöhe von 1,30 Metern haben müssen. Die historischen Geländer im Park waren jedoch teilweise nur zwischen 1,05 und 1,20 Metern hoch. Aus Vorsicht sperrte die SWM Services GmbH die Wege für Fahrräder.

Die Sperrung sorgte für Kritik im Stadtrat. Die Fraktion Die Linke fragte nach, ob die Maßnahme nicht übertrieben war, da die Brücken über Jahrzehnte hinweg genutzt wurden, ohne dass es Probleme gab. Die Stadt antwortete nun, dass die Brücken bereits am letzten Juni-Wochenende 2026 wieder freigegeben wurden. Eine erneute Prüfung ergab, dass die Nutzung vorerst wieder sicher ist.

Damit ist die wichtige Verbindung für Radfahrer in der Stadt wieder offen. Die Geländer sollen aber trotzdem noch angepasst werden, damit sie den aktuellen Normen entsprechen. Das passiert bei der laufenden Unterhaltungsarbeiten im Park. Die Stadt stimmt sich dazu noch mit den zuständigen Behörden ab.

Weitere Details zu möglichen Unfällen oder Bußgeldern während der Sperrung nannte die Stadt in ihrer Antwort nicht, da die Brücken ja bereits wieder befahrbar sind.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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