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München plant Maßnahmen gegen Verkehrschaos in der Dienerstraße

Die Stadt will den Verkehr rund um den Christkindlmarkt in der Dienerstraße besser regeln. Nach einem Antrag von Stadträten prüft die Verwaltung nun neue Sperren und strengere Kontrollen.

In der Dienerstraße (München, Bayern) soll es beim nächsten Christkindlmarkt reibungsloser zugehen. Die Stadtratsmitglieder Sonja Haider und Tobias Ruff hatten die Stadtverwaltung aufgefordert, ein Konzept gegen Verkehrschaos zu entwickeln. Mobilitätsreferent Georg Dunkel hat nun darauf reagiert.

Ein wichtiger Punkt sind die Sicherheitsmaßnahmen. Die Stadt und die Sicherheitsbehörden prüfen derzeit, ob die Überfahrsperren künftig weiter nördlich platziert werden können. Das wäre direkt im Bereich, wo die Dienerstraße, die Landschaftsstraße und die Altenhofstraße aufeinandertreffen. Wenn der Ordnungsdienst des Veranstalters dort die Sperren besetzt, könnten Autos außerhalb der Lieferzeiten nicht mehr in die Fußgängerzone fahren. Eine Sperre direkt beim Dallmayr-Haus ist jedoch nicht möglich, da die Zufahrt zum Rathaus und zur Altenhofstraße immer offen bleiben muss.

Beim Lieferverkehr gibt es klare Regeln: Die Fußgängerzone darf nur von Sonntag 22.30 Uhr bis Samstag 10.15 Uhr befahren werden. Die Markt-Beschicker müssen sich an diese Zeiten halten und den kürzesten Weg nutzen. Der Veranstalter betont, dass die Dienerstraße nicht die einzige Zufahrt sei; im Jahr 2025 kamen viele Lieferanten auch über die Rosenstraße und den Tal-Bereich zum Marienplatz.

Besonderes Augenmerk liegt auf den Behindertenparkplätzen gegenüber der Dienerstraße 12. Diese müssen laut Behindertenbeirat jederzeit frei und befahrbar bleiben. Da durch Baustellen und Umgestaltungen an anderen Stellen bereits Parkplätze weggefallen sind, sind diese Plätze extrem wichtig. Auch der Taxistand muss erhalten bleiben, da es wegen der Bauarbeiten an der 2. Stammstrecke am Marienhof keine Alternativen gibt.

Die Stadt lehnt eine Ausweitung der Fußgängerzone ab, da dies die Probleme nur an andere Straßen verschieben würde. Stattdessen setzt man auf strengere Kontrollen. Polizei und Verkehrsüberwachung sollen Verstöße konsequenter bestrafen. Das gilt vor allem für Taxis, die falsch parken oder Fahrgäste in zweiter Reihe aussteigen lassen. Die Stadt prüft zudem, ob die Beschilderung, etwa die Sackgassen-Schilder an der Sparkassenstraße, ausreicht.

Ob die geplanten Änderungen am Standort der Sperren tatsächlich umgesetzt werden, wird sich bis zum Christkindlmarkt 2026 zeigen.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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