München: Mehr Schutz für Schüler am Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium
Am Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in München (Bogenhausen) wird die Sicherheit für die Schüler erhöht. Auslöser war unter anderem ein Vorfall am 14. Januar 2026. Damals wurde ein Schüler auf dem Heimweg von einem Hund gebissen. Zwar passierte das nicht direkt auf dem Schulgelände, sondern nur in der Nähe, doch die Sorgen bei Eltern und Lehrern sind groß.
Einige Stadtratsmitglieder hatten deshalb gefordert, das gesamte Gelände in der Fideliostraße vollständig einzuzäunen. Damit sollten fremde Menschen und Tiere draußen bleiben. Die Stadt lehnt einen kompletten Zaun jedoch ab. Grund ist das Konzept des angrenzenden Klimaparks Bogenhausen. Die Flächen dort sollen für alle Menschen zugänglich bleiben, wie es in einem gemeinsamen Plan mit den Anwohnern beschlossen wurde.
Statt eines Zauns setzt die Stadt auf andere Maßnahmen. Das Baureferat beschildert nun die Grundstücksgrenzen rundherum. So ist für jeden klar, wo der öffentliche Raum endet und wo das Schulgelände beginnt. Schulfremde Menschen dürfen diese Bereiche während des Unterrichts nicht betreten.
Zusätzlich wird der umliegende Park als befriedeter Bereich gekennzeichnet. Dafür werden Hundepoller aufgestellt, was bedeutet, dass dort Leinenpflicht herrscht bzw. Hunde sich nicht frei aufhalten dürfen. Der Bezirksausschuss 13 hat dieser Maßnahme am 21. April 2026 zugestimmt.
Ein weiterer Schutz soll durch die Natur kommen: Neben der Laufbahn wird derzeit eine Hecke gepflanzt. Diese soll die Sportflächen abschirmen. Auch hier hat der Bezirksausschuss bereits sein Okay gegeben.
Die Stadt ist der Meinung, dass diese Schritte ausreichen und ein kompletter Zaun nicht nötig ist. Die Maßnahmen sollen die Sicherheit erhöhen, ohne den Park für die Bürger zu sperren.
Quelle: München – zur Originalmeldung